Nee, nee, nee ... Da hat uns doch der Blick in den Hundertjährigen Kalender verraten, dass Schnee, Eis und Kälte angeblich noch bis Mai bleiben sollen. Oder wir werden dann nochmals heimgesucht. Also genau davon, was wir nun endgültig satthaben. Nun, nachdem wir alles ausgekostet haben, was es in diesem Winter an schönen Dingen gab wie Schlitten fahren ohne Ende und sogar vor der Haustür, Ski laufen auf den schönsten Thüringer-Wald-Loipen und Schlittschuhlaufen auf dem Baggersee oder dem Flüsschen um die Ecke. Das war nach den vielen Ankündigungen über die globale Erderwärmung einfach nicht zu glauben, und immer beim Blick aufs Thermometer bei mehr als minus 17 Grad nahezu unfassbar. Für diese (und alle anderen) Temperaturen bieten wir Euch wieder mal etliche Ausgeh-Tipps in diesem Heft, gepaart mit Frühling: Mode, Kosmetik und Hochzeitsantrag XXL.
Und außerdem: Alles wird gut! Wir wissen es in Thüringen, dass der Frühling erst kommt, wenn der Sommergewinn in Eisenach gelaufen ist, das größte Frühlingsfest Deutschlands. In diesem Jahr wird das am Wochende vom 13. und 14. März gefeiert. Der Höhepunkt, der große Festumzug, setzt sich am Samstag, den 13. März, ab 14 Uhr in Bewegung und das Motto lautet 2010 "Aus der Geschichte der Wartburgstadt". Auf den Festwagen wird an Ereignisse erinnert wie die Pulverexplosion am Schwarzen Brunnen vor 200 Jahren, an den Bau der Wandelhalle und des Sophienbades und anderes.
Übrigens bringt ein Bahnnostalgie-Zug alle, die so richtig ausgelassen feiern wollen, nach Eisenach und wieder zurück (ab Saalfeld 8:45 Uhr, fährt er über Jena, Weimar, Erfurt, Gotha / www.bahnnostalgie-thueringen.de) und lässt so die Begegnung mit Frau Sunna und Herrn Winter zu einem tollen Erlebnis werden. Dazu der Thüringer Frühlingsschlachtruf "Gut Ei und Kikeriki!".
Wir t.aktler fügen nur noch hinzu: "Niemals t.akt-los!"
Das meint Sylvia Obst
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