Joachim F. Giessler: "Yael. Die Magie der Bestimmung" [Verlag Neue Literatur Jena]
Sie lernen sich gerade erst kennen. Aber was sie bereits voneinander wissen, ist enorm, denn er ist Deutscher, sie ist Jüdin. Ende der Siebziger ist der Holocaust noch allgegenwärtig, ist noch zu nah, um zum Alltag übergehen zu können. Michael und Yael sind geprägt von den Formen der Aufarbeitung ihrer Eltern, sind latent vorbelastet – jeder auf seine Weise. Sie treffen aufeinander, als sollte es so sein.
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