Dokumentationen sind selten und finden für gewöhnlich in den frühen Morgenstunden statt. Sie sind in der deutschen Medienlandschaft so etwas wie die Exoten, besondere Kleinode, was aber dennoch nichts über ihre Qualität aussagt. Oft gibt zu viel Kommentar auch gleichsam zuviel Richtung vor, nur selten traut der deutsche Fernsehmacher dem Publikum tatsächlich eigenes Interpretationsvermögen zu. Da überraschte es umso mehr, dass ausgerechnet der MDR, sonst eher bekannt für Volksmusik und Rentnerunterhaltung, mit einer schlichten, aber ungemein authentischen Dokumentation aufwartetet.
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