Ausstellungseröffnung: Leben nach Auschwitz und Buchenwald – Kartografie der Vernichtung
Wie weiterleben mit dem Schmerz der Erinnerung und wie umgehen mit der Verantwortung der Täter? Darüber sprach Éva Fahidi-Pusztai (2025 – 2023), einzige Überlebende ihrer Familie nach der Deportation nach Auschwitz und ehemalige Zwangsarbeiterin in einem Außenlager von Buchenwald, in berührenden Podcasts mit Blanka Weber. In der Ausstellung tritt ihre Botschaft in einen Dialog mit Fotos von Norman Hera und Erinnerungen ihr naher Menschen nach ihrem Tod.
Das multimediale Porträt von Éva Fahidi-Pusztai stellt der Erinnerungsort Topf & Söhne für die Präsentation in der Defensionskaserne millimetergenauen Bauzeichnungen von Peter Siebers gegenüber. Präsentiert auf Zeichentischen, die den Arbeitsplätzen der Ingenieure und Zeichner von J. A. Topf & Söhne nachempfunden sind, dokumentieren sie in verstörender Exaktheit die Orte des Terrors und des Massenmords im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und im Konzentrationslager Buchenwald.
Petersberg,
99084, Erfurt
99084 Erfurt