Franz Fühmann, geb. 1922, war einer der sprachgewaltigsten Schriftsteller der DDR. Er wirkte als Erzähler, Nacherzähler, Essayist, Lyriker und Kinderbuchautor. In seiner Jugend durch NS und Kriegsdienst geprägt, wurde er Anhänger des Sozialismus, verhielt sich allerdings zunehmend kritisch gegenüber dem SED-Staat. Er starb 1984.
Fühmanns lange geplantes Hauptwerk, das in seinen Briefen und Notizen immer wieder auftauchende Bergwerksprojekt, entstand ab 1974. 1976 verbachte Fühmann im Mansfeldischen Kupfer-Revier drei Wochen unter Tage, sein Text wucherte bis Ende 1983, stets im Dialog mit anderen Texten und der Entwicklung in der DDR, blieb Fragment und wurde erst postum unter dem Titel „Im Berg“ (1991 Hinstorff Verlag Rostock) veröffentlicht.
Götz Schubert, geb. 1963 in Pirna, ist der bekanntesten deutschen Schauspieler und Hörbuchsprecher. Seit 1989 steht er in Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und wirkte in zahlreichen Theaterinszenierungen mit.
Am Schloß, 1
99439, Ettersburg
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