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	<title>Ronja Heß, Author at t.akt Magazin</title>
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	<title>Ronja Heß, Author at t.akt Magazin</title>
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		<title>Neues Jahr, neues Glück &#8211; Das sind die 10 wichtigsten Tipps für eure Hochzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2024 12:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Planungen für das Hochzeitsjahr 2020 laufen bereits auf Hochtouren. Wir haben ein paar Tipps für eure Hochzeit in unserem tollen Special.</p>
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Die Planungen für das Hochzeitjahr 2020 laufen bereits auf Hochtouren. Seid ihr schon nervös? Hofft ihr, dass ihr nichts vergessen habt? Damit bei eurer Hochzeit nichts schief läuft, hat Hochzeitsrednerin Franzi (sie ist bei etwa 20 Hochzeiten im Jahr Gast) ein paar Tipps in unserem tollen Special für euch.
<h2>Tipp #1: Seid entspannt</h2>
Man kann nicht alles planen. Fragt euch, ob es wirklich so wichtig ist, in welchem Winkel die Gläser zum Besteck liegen oder ob es für eure Liebe relevant ist, dass der Mauve-Ton des Brautjungfernkleides nicht zum Mauve-Ton der Tischblumen passt.

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<h2>Tipp #2: Sichert euch ab</h2>
Verlasst euch nicht auf lose Zusagen. Wenn ihr auf der sicheren Seite sein wollt: schließt Verträge oder lasst euch eine schriftliche Bestätigung geben. Niemand mag böse Überraschungen kurz vor der Hochzeit – am wenigsten ihr!
<h2>Tipp #3: Das kann ein Freund machen</h2>
Na klar kann er! Wenn ihr wirklich überzeugt seid, dass er/sie es gut macht und nicht nur, weil es das Budget schont! Gerade im Bereich Fotografie, Hochzeitsplanung und Rede ist das zudem mit einem großen Druck für denjenigen verbunden. Do it yourself Vieles aus dem Deko-/Bastelbereich kann man auch selbst machen. Ist auch eine gern umgesetzte Idee für  Junggesellinnenabschiede. Es gibt sicher ein Kreativcafé in eurer Nähe, das euch dabei hilft.

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<h2>Tipp #4: Vorbereitung</h2>
Rechtzeitiger Beginn spart Stress und Nerven. Oder wie Oma sagt: „Was de hast, haste!“ Wenn ihr in der „Hauptsaison“  heiratet (April bis September), solltet ihr beliebte Locations schon ein gutes Jahr vorher anfragen. Auch Fotografen, Musiker und Redner mit viel Erfahrung sind oft Monate im Voraus gebucht. Für ein maßgeschneidertes Brautkleid solltet ihr mindestens sechs Monate einplanen.
<h2>Tipp #5: Weniger Kompromisse</h2>
Vergesst nicht: das ist eure Feier! Ihr entscheidet, wen ihr dabei haben wollt. Es darf die Musik gespielt werden, die euch zum Tanzen bringt und das Essen, das euch schmeckt. Kompromisse zugunsten der Gäste und deren Stimmung? Okay! Aber wenn ihr dabei hinten runter fallt, ist es kein Kompromiss mehr.
<h2>Tipp #6: Nachhaltigkeit</h2>
Kann auch trendy sein. Müssen es Ballons und Feuerwerk sein? Wie wäre es mit Blütenblättern statt Kunststoffkonfetti? Vielleicht lassen sich alte Schmuckstücke einschmelzen und zu Ringen verarbeiten? Braucht&#8217;s das Brautkleid aus Asien?Einladungen sehen auch auf Recyclingpapier sehr cool aus. Genau wie ein Brautstrauß mit Saisonoder Wildblumen.

https://www.facebook.com/siomotion.hochzeit/photos/a.213915999078173/558530451283391/?type=3&#038;theater
<h2>Tipp #7: Buchtipp</h2>
Manchmal braucht es in einem Wust von möglichen Antworten einfach die richtigen Fragen. Das Notizbuch „Beruhig dich Schatz, wir heiraten nur“ enthält viele gute und wichtige davon. Es hilft euch dabei, To-dos zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Gibt&#8217;s hier: www.straussundfliege.de/notizbuch-freie-trauung/Hashtags Spicken erlaubt!
<h2>Tipp #8: Hashtags</h2>
Holt euch Inspirationen auf Pinterest und Instagram. Beliebteste Hashtags: Spicken erlaubt! Holt euch Inspirationen auf Pinterest und Instagram.#weddinginspiration #weddingdetails #destinationwedding #bridestyle #weddinginspo  #wedspiration.
<h2>Tipp #9: Mut zur Individualität</h2>
Ihr seid nicht aus dem Katalog, also müssen eure Accessoires das auch nicht sein. Wie wäre es, die Ringe selbst zu schmieden? Oder einen lokalen Künstler mit der Gestaltung eurer Einladungen zu beauftragen?

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<h2>Tipp #10: An alles gedacht?</h2>
Hier ein paar Stichworte: Location, Einladungen (Papeterie), Catering, Fotograf/Videograf, Brautkleid/Anzug, Florist, Ringe, Live-Musiker/DJ, Hochzeitstorte, Redner, Kinderbetreuung, Shuttle, Hotelzimmer, Hair/Make-up und am wichtigsten: Vorfreude und Spaß.
<h2>Mehr nices Zeug vom t.akt-Magazin:</h2>
<ul>
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<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/techno-fans-aufgepasst-in-gebesee-eroeffnet-der-club-heizhaus-neu_299517">Techno-Fans aufgepasst! In Gebesee eröffnet der Club “Heizhaus” neu</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/projekt-swe-kunst-bewerbung_299525">Künstlerinnen und Künstler, haltet euch bereit! – SWE schreibt Projekt aus</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/vorgestellt/ausbildung-mit-zukunft-werde-justizwachtmeister-in-im-freistaat-thueringen_299237">Ausbildung mit Zukunft: Werde Justizwachtmeister/in im Freistaat Thüringen</a></h4>
</li>
</ul>
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		<title>Im Wildrausch: Kräuter-Influencerin aus Erfurt geht viral</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/pflanzliche-vielseitigkeit-kraeuterinfluencerin-aus-erfurt-klaert-auf/21715</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 06:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kräuter-Influencerin Christin aus Erfurt klärt als "Survival Siglinde" über die Vielseitigkeit von Pflanzen auf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
Erfurt, November 2023 – In der städtischen Hektik und dem ständigen Fortschritt finden viele Menschen Ruhe und Inspiration in der Natur. Das Wissen darüber geht aber immer mehr verloren. Christine Rauch ist nicht nur Expertin, wenn es um die Kräfte der Wildkräuter geht, sondern teilt auch ihre Leidenschaft und ihr Wissen mit anderen in den Sozialen Medien und ging mit ihren witzigen und informativen Inhalten viral. Unsere Autorin Franziska Waldner besuchte die Kräuter-Influencerin aus Erfurt in ihrem liebsten Umfeld – der freien Natur.
<h2><strong>Kräuter-Influencerin aus Erfurt</strong></h2>
Ich treffe Christine an einem windigen, aber sonnigen Herbsttag. „Ich hab‘ meinen USB-Mixer dabei, dann machen wir uns erst mal einen Brennnesselsmoothie“, begrüßt mich Christine Rauch gut gelaunt. An der Pförtchenbrücke in der Erfurter Brühlervorstadt schlagen wir uns durch die Büsche ans Flussufer. Uns erwartet ein Brennnesselfeld, die Blätter an den Pflanzen sind ungewöhnlich groß. Das Interview wird abenteuerlicher als gedacht.
<h2><strong>Alternative Gewürze</strong></h2>
„Die wachsen so stark, weil sie hier so gut versorgt sind. Alles frisch. Und dann gibt es hier auch noch Knoblauchsrauke, die kann man als Knoblauchersatz nehmen. Zum Beispiel wenn man eine Allergie hat. Ab an den Quark oder den Joghurt. Man kann vom Blatt bis zur Wurzel, die übrigens lila ist und in Aufstrichen echt cool aussieht, die ganze Pflanze nutzen. ‚from top zu tail‘ sagen wir dazu. Oh, und hier: Nelkenwurz. Schmeckt nach nichts, ist aber gesund.“
So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein, abhängig vom jeweiligen Wissensstatus. Ich sehe nur Unkraut, Christine aber ein Buffet an Wildkräutern, für das man im BioMarkt viel Geld ausgibt.

https://www.facebook.com/WILDRAUSCH/posts/pfbid04nEiW3t8EpQdKHuFnFwF3AEeXx9xjTzZKWgGbMwsFJQpan2oER2UQeDRZPW2iRyVl?__cft__[0]=AZXalFp5LFqgMWnEzVJAaFhj-pQ2upAyLDUkBGS9qrrpiHXySfyiJXdg1tIHqdzfGuUBv6dUSf_D9lgexxBon6d1nhE-N6szT_Xu8lfrxO-NftYlSqd2puzWDhUQDG09dXXfgklnZ2S0199VUtpoLCkF6r00yTm4bjZlCkmts9yTM3EdAks1-uKTqFmA86D4_hy7c8_1amGaVkrCKzssXj7Xcig4qtH-SrlDY2KD7bO6NTx1vbQ3TffwDlZ4WZBcOVfEKKsc5r7l0mw4ODeNzWh6siQoCa8YAA_bbj3eXgL3UA&#038;__tn__=%2CO%2CP-R

„Dann hauen wir mal in die Brennnesseln“, spricht Christine und greift beherzt in die Blätter. Mir brennt die Hand schon vom Zuschauen. „Der Trick ist, die Blätter von oben anzufassen, sie zweimal jeweils in der Hälfte zu falten. Die Brennhaare sind unten am Blatt.“ Theoretisch könne man das gefaltete Blatt nun einfach in den Mund stecken und wie einen Kaugummi kauen. Die feinen Blätter oben haben dagegen Salatqualität. „Die Brennnessel ist eine Faserpflanze. Man hat sie zu Kleidung verarbeitet, bevor die Baumwollindustrie groß wurde. Nachhaltige Designer interessieren sich jetzt wieder für den Rohstoff. Zumal man mit diesen zudem färben kann“, erklärt die Erfurterin und fügt an: „Ganz schöner Underdog. Diese Nessel. Denke ich.“ Die Blätter landen in der Smoothie-Basis aus Apfel, Zitrone (damit das Getränk nicht oxidiert) und Dattelsüße. Mit der Brennnessel sind nun auch viele Mineralien und bioverfügbares Eisen enthalten. „Auf die Gesundheit“, prostet mir Christine zu.
<h2><strong>Infotainment als Survival Siglinde bei Instagram</strong></h2>
Ihre Energie ist beneidenswert und erinnert mich unweigerlich an ihre Kunstfigur „Survival Siglinde“, durch die sie bei Instagram auf ihrem Kanal „Wildrausch“ in humorvollen Videos über Wildkräuter- und Pflanzen aufklärt. Den Anstoß dazu gab eine Woche mit einer Schülerpraktikantin. Christine suchte schon einige Zeit nach einem geeigneten Format. Irgendetwas anderes. „Normale“ Erklärvideos, Online-Workshops und Postings gibt es bereits viele. Der lockerere Umgangston in den gemeinsamen Videos und die daraus entstandenen Outtakes brachten die Idee: irgendwas Witziges mit Wildpflanzen in die Welt zu bringen. Infotainment eben. Gesagt, getan.

https://www.facebook.com/WILDRAUSCH/posts/pfbid028KLFwSNiHQ8R32C5E76ekeYopm2HJLjRmzVipQ2mVqUHnRAog4QcuM35CLT3fvvWl?__cft__[0]=AZVjTtBKN91j80ZemoDxKa-yRjnK6Dv5qXXmPQgBvJ-okB64_Wx7kATBFqIQsv0pva3ItS6cF16uL7T4f23X6aUxLRe4894WB0KYUYIb395Ws74galz0R_U9hzEOGPvSo7B9xRyrGvZm-MJ2apir5ORQm0s8QI3DFEt5a9OYJx9Xs0rPqKog3OSgw6Odo6LtgSiVbp0EFTNy0l1_j3PdkDIz&#038;__tn__=%2CO%2CP-R

„Jedem, dem ich unsere Videos danach zeigte, meinte: Das bist so du! Siglinde steckte anscheinend immer schon in mir.“ In schnodderigem Dialekt mit sehr ernstem Gesicht sagt sie darin zum Beispiel: „Isch bin Survival Siglinde und isch teste heute für dich den Gundermann. Das is kee Typ, das is ä Blatt und soll gegen Mundgeruch helfen.“ Das Video geht viral. 61.600 Likes, fast 1.000 Kommentare, 3,3 Millionen Aufrufe zum Zeitpunkt unseres Gesprächs. Für ein Video über ein Wildkraut namens Gundermann. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Mittlerweile folgen ihr fast 42.000 Menschen auf Instagram.
<h2><strong>Bildung rund um Pflanzen</strong></h2>
Bei allem Humor bleibt die Bildung nicht auf der Strecke. 2018 machte die studierte Diplom-Betriebswirtin ihre Fachberater-Ausbildung für essbare Wildpflanzen, gründete 2019 die Firma „Wildrausch“ und stieg während der Buga 2021 mit verschiedensten Konzepten noch tiefer in die wilden Themen ein. Sie lehrte im „Grünen Klassenzimmer“ tausenden Kindern, wie man Unkraut von Nutzkraut unterscheidet und was man damit machen kann. Gab Kurse für Menschen mit Behinderungen, entwickelte Produkte, die ihr zur Bundesgartenschau aus den Händen gerissen wurden. Gierschkräcker in Rohkostqualität, Fruchtleder, Brunnenkresse-Pesto oder Brunnenkresse-Gierschsalz.
<h2><strong>Produkte und Workshops</strong></h2>
Die Buga endete, die Workshops und Produkte blieben. Letztere werden in der Lebenshilfe im Weimarer Land hergestellt. Es sollte regional bleiben. Es gibt sie sowohl im Onlineshop als auch in ausgewählten Läden in Erfurt und Umgebung. In Arbeit ist zudem ein Kalender: „Unkraut Royal“ entsteht in Zusammenarbeit mit der Erfurter Künstlerin Ernie Donnerberg.
<h2><strong>Wildkräuterwanderungen und Workshops </strong></h2>
Auch die Kurse sind fester Bestandteil geblieben. Saisonal angepasst kann man in Bad Langensalza oder Erfurt lernen, wie man Partysnacks aus Wildpflanzen kreiert, Wildbeeren haltbar macht oder eigene Teemischungen herstellt. Auch Firmen- bzw. Teamevents sind sehr beliebt. Hier wird ein Menü zusammengestellt, bei dem jeder einen Bestandteil eines Ganges sammelt.
<h2><strong>Vielseitigkeit von Pflanzen</strong></h2>
Das merke ich auch im Gespräch. Ich erfahre während unseres Spaziergangs etwas über die Wirkung von Lindenknospen bei Erkältung (Gemmotherapie (Gemma = lat. die Knospe)), die Giftigkeit des heimischen Nadelbaumes Eibe („Baum des Todes“) und dass man deshalb in seinem Schatten keine Kräuter sammeln sollte. Außerdem verrät mir die zweifache Mama ihre Top drei:
<ol>
 	<li>Mädesüß (hilft bei Migräne),</li>
 	<li>Giersch,</li>
 	<li>Brennessel.</li>
</ol>
Am Ende des Interviews denke ich: Wildpflanzen sind einer fremden Sprache ähnlich, die man lernt. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto klarer werden die Bestandteile. Aus einem Klangteppich formieren sich Inhalte. Aus einem Unkrautteppich wird ein Wildkräuterbuffet. Der Weg entsteht, indem man ihn geht. Oder wie Christine sagt: „Es geht immer für alle.“

<em>Übrigens: Momentan fehlt nur noch eins zum Glück: Ein waldnaher, eigener Raum in Erfurt, in dem sie ihre Kurse geben kann. Wer einen solchen vermietet, darf sich gern melden</em>
<h2>Hard Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Instagram &#8211; <a href="https://www.instagram.com/wildrausch/">@wildrausch</a></li>
 	<li><a href="https://www.wildrausch.de/">www.wildrausch.de</a></li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
<ul>
 	<li>
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/vorgestellt/soziokultur-im-suedharz-die-kleine-freiheit-bringt-soziokultur-nach-nordhausen_317560">Soziokultur im Südharz – Die Kleine Freiheit bringt Soziokultur nach Nordhausen</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/el-hotzo-in-erfurt-von-twitter-witzen-und-dem-richtigen-mindset_317551">El Hotzo in Erfurt: Von Twitter-Witzen und dem richtigen Mindset</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/kurz-mal-die-welt-retten-ringvorlesungen-fuer-ein-nachhaltigeres-thueringen_317556">Kurz mal die Welt retten: Ringvorlesungen für ein nachhaltigeres Thüringen</a></h4>
</li>
</ul>
https://www.instagram.com/reel/C0ZYjIRIwlR/?utm_source=ig_web_copy_link&#038;igshid=MzRlODBiNWFlZA==
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/pflanzliche-vielseitigkeit-kraeuterinfluencerin-aus-erfurt-klaert-auf/21715">Im Wildrausch: Kräuter-Influencerin aus Erfurt geht viral</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mina Sinima in Erfurt &#8211; Ein Hafen der interkulturellen Begegnungen</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/kunstkultur/mina-sinima-in-erfurt-ein-hafen-der-interkulturellen-begegnungen/20579</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 06:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Heimat? Diese Frage schwebt über jedem von uns – ausgesprochen oder stumm. Für Elias Aljuboori verkörpert Geborgenheit etwas Heimatliches.</p>
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Was ist Heimat? Diese Frage schwebt über jedem von uns – ausgesprochen oder stumm. Für Elias Aljuboori verkörpert Geborgenheit etwas Heimatliches. Und Geborgenheit hat der gebürtige Syrer in Erfurt vor allem auch im Atelier Reservoir gefunden, einem Kunstatelier in der Erfurter Altstadt. Zu lesen ist dies in der Zeitschrift „Mina Sinima“. Die Herausgeberin ist Julia Sophia Neundorf, studierte Künstlerin und Bildhauerin, sowie angehende Literaturwissenschaftlerin. In „Mina Sinima“ dokumentierte sie das gleichnamige Projekt, das 2022 im Atelier einen Anlaufpunkt fand.
<h2>Ein buntes Publikum herrscht im Atelier</h2>
Das Atelier diente im vergangenen Jahr einmal monatlich als „Hafen der interkulturellen Begegnungen, des künstlerischen Austauschs und der kreativen Entfaltung“ für Studenten und junge Erwachsene aus dem Ausland. Klein, überschaubar – aber mit einer ganz eigenen Ruhe und Bedächtigkeit. Es riecht nach Farbe und ebenso bunt wie die Leinwände ist auch das Publikum, das sich regelmäßig zum kreativen Austausch trifft. Und ebenso vielfältig sind die Angebote, die die (inter)kulturelle Szene schafft. Cineastische Abende mit selbstgedrehten Filmen, das Kochen traditioneller Gerichte, Lesungen mit eigenen Texten, die Aufführung selbst geschriebener Theaterstücke, Konzerte oder die Malerei werden als Form des Ausdrucks genutzt.


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Kunst als Brücke zwischen den Nationen – dass das auch ber Sprachbarrieren hinweg funktionieren kann; dass aufrichtige Dialoge entstehen können, das zeigt „Mina Sinima“ sehr eindrücklich. Und es beleuchtet die ganzheitliche Realität  von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung. Die Leidenschaften, Talente, Fähigkeiten, Sehnsüchte und positive Assoziationen bewegen sich oft außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Im kreativen Begegnungsraum finden sie einen geschützten Ort, der es ihnen ermöglicht, frei und authentisch zu agieren. Und dieser Mix aus kulturellen Lebensgefühlen ist spürbar: Ukraine, Georgien, Afghanistan, Iran, Syrien – die Kunst bricht Grenzen auf.

https://www.instagram.com/p/CowWlLToK_r/?hl=de

Eine besondere Erfahrung war die Kooperation mit der Organisation „Don´t stop Motion“. Der mehrfach ausgezeichnete gleichnamige Stop-Motion-Animations-Film zeigt die Schicksale dreier unterschiedlicher Menschen, die ihre Heimat für ein besseres Leben verlassen haben und mittlerweile in Erfurt leben. Im Nachklang entstanden offene und bewegte Gesprächsrunden, die das Netzwerk – das Julia Neundorf fast als „familiäres Fundament“ bezeichnen würde, noch enger zusammenbrachte.
<h2>Dieses Jahr ein neuer Fokus</h2>
In der Vergangenheit hat das Projekt so als fester kultureller Bestandteil der Stadt etabliert und damit auch die Vernetzung talentierter Künstler möglich gemacht: Adam Alazawe alias DJ Serdab, Lyriker Zerdescht oder Musiker Önder Kanat. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Kreativ-Workshops, Konzerten, Interviews mit Künstlern und Migranten zu ihren Positionen zu Immigration, Filmvorführungen, Ausstellungen einzelner Künstler und einem Eintagesfestival. Begleitend dazu sind drei bis vier weitere Erscheinungen der Zeitschrift in Planung, um auch Menschen außerhalb der Workshops einen Zugang ermöglichen. Hier möchte die gebürtige Bad Liebensteinerin aber noch einmal betonen: Jeder ist willkommen, sich zu beteiligen und das Atelier zu besuchen. Alt und jung, gebürtige Erfurter:innen oder Zugezogene – solange Toleranz und Akzeptanz im Gepäck sind.
<h2>Jedem Künstler eine Möglichkeit geben</h2>
Was selbst bei Gegenwind der Antrieb der Künstlerin ist? „Die eigene Kunst ist oft sehr Ich-zentriert. In den Austausch  mit anderen Menschen zu kommen und ein stückweit unterstützen zu können, ist ein gutes Gefühl, das verbindet. Jedem  die Möglichkeit zu bieten, durch Kreativität ein neues Ausdrucksmittel zu finden, das alle Sprachbarrieren durchbrechen kann. So habe ich es bereits als Kind beigebracht bekommen. Und so setze ich es fort. Ich möchte einen Ort schaffen,  an dem wir gemeinsam das Tempo dieser Welt rausnehmen. Denk global, handle lokal!“
<h2>Hard Facts</h2>
<ul>
 	<li>Das Magazin „Mina Sima“ bekommt ihr im Altelier Reservoir in Erfurt: Webergasse 25</li>
 	<li>Mehr: Instagram: <a href="https://www.instagram.com/reservoir_atelier/?hl=de">reservoir_atelier</a> und <a href="https://www.instagram.com/minasinima/?hl=de">minasinima</a></li>
 	<li>Webseite: <a href="https://www.julia-sophia-neundorf.com/">VITA. &#8211; julia-sophia-artshops Webseite! (julia-sophia-neundorf.com)</a></li>
</ul>
<h2><strong>Mehr coole News für euch!</strong></h2>
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/regenbogen-fahrradtour-von-gotha-ueber-erfurt-nach-weimar-fuer-den-guten-zweck_314927" data-wpel-link="internal">Regenbogen Fahrradtour: Von Gotha über Erfurt nach Weimar für den guten Zweck</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/musik-trifft-kunst-im-kalif-storch-in-erfurt-und-in-kuba-in-jena_314854" data-wpel-link="internal">Musik trifft Kunst – Im Kalif Storch in Erfurt und in KuBa in Jena</a></h4>
</li>
</ul>
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/medienpaedagoge-kay-klaert-auf-nieder-mit-dem-spinat_315212" data-wpel-link="internal">Medienpädagoge Kay klärt auf – Nieder mit dem Spinat!</a></h4>
</li>
</ul>
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/kunstkultur/mina-sinima-in-erfurt-ein-hafen-der-interkulturellen-begegnungen/20579">Mina Sinima in Erfurt &#8211; Ein Hafen der interkulturellen Begegnungen</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Namasdays in Erfurt &#8211; Yoga-Festival mit internationalen Dozenten</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/namasdays-in-erfurt-yoga-festival-mit-internationalen-dozenten/20249</link>
					<comments>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/namasdays-in-erfurt-yoga-festival-mit-internationalen-dozenten/20249#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 08:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. und 23. April finden in Erfurt die ersten Namasdays statt – ein Yoga-Festival, das unter anderem von der Erfurter Yoga-Lehrerin Anna Graefenhan organisiert wurde.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
Am 22. und 23. April finden in Erfurt die ersten Namasdays statt – ein Yoga-Festival, das unter anderem von der Erfurter Yoga-Lehrerin Anna Graefenhan organisiert wurde. Die Inhaberin des Yoga Palais in der Erfurter Innenstadt, das im März 2018 gegründet wurde, wohnt seit 2012 in Erfurt. Schon in ihrer Kindheit kam die gebürtige Ukrainerin über ihre Mutter mit Yoga und Meditation in Berührung. Auch der Bruder wurde später Yoga-Lehrer. Mutter und Bruder leben noch in der Ukraine. Anna Graefenhan zählt zu den wenigen Dozentinnen in Deutschland, die Critical Alignment Yoga anbieten. Seit dem Beginn ihrer Tätigkeit als Yogalehrerin vor sieben Jahren hat sie über 1.000 Yogastunden gegeben, Workshops und Retreats organisiert, zwei Ausbildungen angeboten und eine eigene Yoga-Technik namens FaceSpine entwickelt.
<h2>Yoga-begeistert schon seit Kindheitstagen</h2>
Die 37-jährige ist stark vernetzt in der Erfurter Kunst- und Kulturszene; kombiniert immer wieder Yoga mit kulturellen Open-Air Veranstaltungen durch Live-Musik und DJs. Auch die Namasdays sind von dieser Philosophie geprägt. Kurse mit internationalen, erfahrenen Yoga-Dozenten werden untermalt von chilliger und ambientvoller Musik von DJ Martin Hübner. Die Angebote strecken sich von Yin-Yoga, über Mobilitätstraining und Rückenyoga, bis hin zu energetischen Flows, Massageworkshops und choreographierten Varianten im tänzerischen Inside-Flow.

https://www.instagram.com/reel/CpsQ_SLIrGI/?utm_source=ig_web_copy_link

Zwei Tage lang kann man bei acht Lehrer:innen bis zu zehn Kursen täglich die Bandbreite der Yoga-Praxis kennen lernen. Mit dabei sind neben Anna Graefenhan und ihrem rückenfokussierten FaceSpine Yoga: Jelena Lieberberg (Kickass Yoga), Hie Kim (Inside-Flow), Maria Holland-Moritz (Vinyasa/Hatha/Yin Yoga), Dwayne Harris (Massagen), Doris Völkl (dynamisch/Meditation), Nicolas Herting (Energetic Flow), Bea Horváth (Vinyasa).
<h2>Veranstaltungsort steht für Offenheit, Vernetzung und Austausch</h2>
Regensicher findet das Festival im Erfurter Kontor und dem VEB Kultur statt. Das Kontor, ein bis 1991 genutztes und nun denkmalgeschütztes Industriegebäude, ist seit 2019 ein Ort für Offenheit, Vernetzung und Austausch. Hier befinden sich neben Büroräumen auch Studios und Ateliers für Kreative und Künstler. Direkt gegenüber vom Kontor liegen die Veranstaltungsräume des VEB Kultur. Die 2022 eröffneten Räumlichkeiten sind für jegliche Veranstaltungen, wie Lesungen, Tanz-Wettbewerbe und Punkkonzerten bis hin zu Yoga-Kursen konzipiert und jedes Publikum ist willkommen.
<h2>„Verbeugung zu dir“</h2>
Abgeleitet ist der Veranstaltungsname übrigens vom aus dem Sanskrit stammenden Wort „Namasté“, das im Yoga als Grußgeste verwendet wird. Übersetzen lässt es sich als „Verbeugung zu dir“, zusammengesetzt aus den Silben nama (verbeugen), as (ich) und té (du). Mit einem Tagesticket bekommt man Zugang zu allen Kursen des jeweiligen Tages. Das Wochenendticket berechtigt zum Besuch aller Kurse mit einem entsprechenden Preisvorteil.
<h2><strong>Hard Facts:</strong></h2>
<ul>
 	<li>Wo<strong>:</strong>  Kontor und VEB Kultur | Hugo-John-Straße 8, 99086 Erfurt</li>
 	<li>Wann: 22. Und 23 April 2023</li>
 	<li>Mehr Infos findet ihr <a href="http://www.erfurtyogafestival.de">&gt;&gt;hier&lt;&lt;</a></li>
 	<li>Zur <a href="http://www.instagram.com/namasdays.erfurt/">Instagramseite</a> von Namasdays</li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch!</h2>
<ul>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/food-stories-aus-thueringen-bloggerin-mira-zeigt-euch-in-zukunft-how-to-gourmet_314448" data-wpel-link="internal">Food Storys aus Thüringen: Bloggerin Mira zeigt euch in Zukunft „How to Gourmet“</a></h4>
</li>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/das-buch-wird-niemals-aussterben-knabe-verlag-weimar-eine-thueringer-erfolgsgeschichte_314699">„Das Buch wird niemals aussterben“ – Knabe Verlag Weimar: Eine Thüringer Erfolgsgeschichte</a></h4>
</li>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/thueringer-staedtetrip-das-muesst-ihr-in-muehlhausen-gesehen-haben_314550">Thüringer Städtetrip: Das müsst ihr in Mühlhausen gesehen haben!</a></h4>
</li>
</ul>
https://www.instagram.com/p/CrI_oMRIZuZ/?utm_source=ig_web_copy_link
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			</item>
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		<title>„Rap ist Selbsterfahrung“ &#8211; Jenaer Hip-Hopper &#8222;CRZA&#8220; veröffentlicht neue Songs</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/musikparty/rap-ist-selbsterfahrung-erfurter-crza-hip-hopper-veroeffentlicht-neue-songs/20127</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 06:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik & Party]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er tourte durch 38 Länder, machte eine Ausbildung als Radiomoderator und ist Jury-Mitglied beim Thüringen Grammy. Das ist Rapper "C RZA" aus Erfurt.</p>
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/musikparty/rap-ist-selbsterfahrung-erfurter-crza-hip-hopper-veroeffentlicht-neue-songs/20127">„Rap ist Selbsterfahrung“ &#8211; Jenaer Hip-Hopper &#8222;CRZA&#8220; veröffentlicht neue Songs</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
CRZA ist kein unbekannter in der Thüringer Rap Szene. 1999 startete Christan Weirich seine Musiklaufbahn, damals noch unter dem Namen Doppel-U. Er entwickelte das Projekt „Rap macht Schule“, tourte durch 38 Länder, gründete eine Familie, machte eine Ausbildung als Radiomoderator, ist Jury-Mitglied beim Thüringen Grammy und legte die Rap Karriere erst einmal auf Eis. Aber wie das so ist, mit den Leidenschaften: Sie gehen nie ganz weg, glühen unter der Eisschicht und wollen irgendwann wieder raus. Oder wie er selbst sagt: „Wenn du dich aktiv entscheidest, Musik an den Nagel zu hängen, bleibt immer eine Restflamme in dir. Immer ein ‘Was wäre wenn?’“
<h2>Erfurter Rapper &#8222;CRZA&#8220; &#8211; Geburtsstunde der ersten Tracks</h2>
Schon 2018 kam der erste Impuls – aus Doppel-U wurde CRZA (ausgesprochen Krissa). Der Künstlername, nun deutlich näher am eigenen Vornamen, sollte auch die Kunst näher an die Persönlichkeit rücken. Bars (Anm. d. Red.: eine Zeile/ Takt im Rap-Text) und Sound klangen nun anders. Ein Reifeprozess steckte in ihnen, als seien sie gewachsen, zusammen mit dem jungen Rapper, der zu einem erwachsenen Mann wurde. Der zweite Impuls: Beats von seinem Freund und Producer „Zersch“. Die ersten kitzelten nur seine Neugier. Bis der eine Beat kam, der ihm die Füße wegzog. Da war er gerade dabei, die Abendroutine mit seinem Kind anzugehen. Der erste Rap-Part entstand noch während des Zähneputzens. Der Zweite nach der letzten Gute-Nacht-Geschichte. Am nächsten Tag folgte eine Tonaufnahme an Zersch. Der Track „Warum nich?!“ war geboren.

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Ab diesem Zeitpunkt waren beide nicht mehr zu bremsen. Es ging nicht mehr um Aufmerksamkeit oder darum, Tracks zu produzieren, die besonders gut trenden. Es ging nun darum, etwas von sich persönlich herauszugeben. Keine Kompromisse einzugehen. „Das, was ich in den Workshops immer den Kindern gesagt habe, habe ich über die Jahre selbst vergessen: Du hast die Chance, etwas zu tun. Dann mach es. Und: Rap ist Selbsterfahrung. Du lernst etwas über dich.“ Es folgten die Tracks „Woher“, „Blut, Schweiß und Tränen“ als Feature mit einem kalifornischen Produzenten und „Worte“. Letztgenannter fasst ziemlich gut zusammen, um was es CRZA aka Christan Weirich startete 1999 seine Musiklaufbahn, Foto: Florian Semineth „Rap ist Selbsterfahrung, du lernst etwas über dich“ CRZA beim Rappen geht. Das Worte etwas verändern können. Dass Zeilen, die man in einem Song verwendet, nie ohne persönlichen Bezug stehen und man gerade auch junge Generationen damit beeinflussen kann. „Man gibt mit dem, was man schreibt, etwas von sich weg.
<h2>Text-Zeilen sollen Werte vermitteln</h2>
Aber die Menschen hören halt einfach nicht mehr zu.“ Viele seien nur noch Nutzer, keine Macher mehr. Lieder rauschen einfach nur noch durch, werden nicht mehr wirklich wahrgenommen. Die Szene reagiert, liefert tanzbare Songs ohne Inhalte. Ein Teufelskreis, den CRZA brechen will: „Meine Musik ist lyrisch und hat Tiefgang, auch wenn es mal ein bisschen härter zur Sache geht. Es sind immer Zeilen drin, die Bestand haben und Werte vermitteln.“ Wie reden wir miteinander im Alltag? In der Arbeit mit den Kindern merke er, wie sehr sie die kreative Arbeit aufsaugen. Nach Jahren des Lehrermangels und Lockdowns, die vorrangig vorm Bildschirm stattfanden, sind Konzentrationsschwäche und Sprachbarrieren an der Tagesordnung – und damit auch die Hemmschwelle, sich expressiv auszudrücken.
<h2>Sommerpalooza Festival in Erfurt</h2>
Dem Nachwuchs rät er deshalb: „Lass dich nicht unterkriegen, wenn jemand etwas Blödes sagt. Auch meine Anfangszeit war tricky. Ich wurde auch dumm gemacht: Wie kannst du nur Gedichte vertonen? Das ist doch nicht Hip Hop. Aber ich wusste genau, was es bedeutet. Hip Hop hat schon immer auf Missstände aufmerksam gemacht und zu wenig Bildung ist ein Missstand. Und außerdem: Es ist gut, etwas zu haben, was man liebt und an dem man festhält, damit die Seele, das Herz und der Geist nicht verstumpfen.“ Am 17. März veröffentlichte Christan seinen neuen Song „Astronaut“. Wer CRZA und Zersch live erleben will, hat am 24. Juni beim Sommerpalooza Festival in Erfurt die Möglichkeit. Wer so lange nicht warten will, findet sie auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

<iframe title="Spotify Embed: CRZA" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/artist/4xS4N43BjyWIdym70dx49F?si=swP0PExYRaSislF5hOHbHA&amp;utm_source=oembed"></iframe>
<h2><strong>Hard Facts:</strong></h2>
<ul>
 	<li>&#8222;CRZA&#8220; bei <a href="https://www.instagram.com/__crza__/">Instagram</a></li>
 	<li><a href="https://www.sommerpalooza.de/">Sommerpalooza Festival Erfurt</a>: am 24. Juni tritt C RZA auf</li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch!</h2>
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/kultur/diese-grossveranstaltungen-und-feste-erwarten-dich-2023-in-erfurt_314217" data-wpel-link="internal">Diese Großveranstaltungen und Feste erwarten dich 2023 in Erfurt</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/kultur/diese-ausstellungen-erwarten-euch-in-den-synagogen_314291" data-wpel-link="internal">Diese Ausstellungen erwarten euch 2023 in den städtischen Synagogen</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/diy-skatepunk-aus-erfurt-longest-line-feiern-albumveroeffentlichung_314434" data-wpel-link="internal">DIY-Skatepunk aus Erfurt – Longest Line feiern Albumveröffentlichung</a></h4>
</li>
</ul>
https://www.instagram.com/reel/CiX8LbLjcr9/?utm_source=ig_web_copy_link
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/musikparty/rap-ist-selbsterfahrung-erfurter-crza-hip-hopper-veroeffentlicht-neue-songs/20127">„Rap ist Selbsterfahrung“ &#8211; Jenaer Hip-Hopper &#8222;CRZA&#8220; veröffentlicht neue Songs</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pubert Pupstaube &#8211; Neues Kinderbuch aus Erfurt fliegt mit Rückenwind in Kinderherzen</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/pubert-pupstaube-neues-kinderbuch-aus-erfurt-fliegt-mit-rueckenwind-in-kinderherzen/19977</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 08:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Rückenwind zum Superhelden: Pubert Pupstaube ist erdacht von Benjamin Schadow (r.) und gestaltet von Sascha Simon.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
Es gibt wohl kaum ein Tier, das zum alltäglichen Stadtbild gehört und dennoch so polarisiert. Als „Ratte der Lüfte“ verschrien und Friedensbringer verehrt. Die Rede ist von der Taube. Wer sie hasst, nennt sie in einem Atemzug mit Mücken und Wespen. Wer sie liebt, betont ihre Fähigkeiten. Immerhin fliegen Brieftauben mit bis zu 120 Stundenkilometer hunderte Kilometer weit, wenn sie eine Mission haben. Ok – und Rückenwind. Zum Superhelden hat sie aber noch keiner gemacht – BIS JETZT
<h2>Mit Rückenwind zum Superhelden</h2>
Denn die Erfurter Benjamin Schadow und Sascha Simon haben mit „Pubert Pupstaube“ einen neuen Antihelden geschaffen. Die unkonventionelle Geschichte rund um eine Taube, die dank eines besonderen „Rückenwindes“ zum schnellen Retter wird, hat es seit ihrer Veröffentlichung in einige Kinderzimmer geschafft. Ihren Ursprung hatte sie an einem faden Nachmittag vor gut zwei Jahren, an dem der spätere Autor mit seinen Söhnen auf der Treppe vor dem Haus auf die Mama der beiden wartete. „Erzähl uns eine Geschichte“, forderten sie ihren Vater auf, um die Langeweile zu überbrücken. Benjamin Schadow schaute ideensuchend in den Himmel, als eine Taube vorbei flog


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<h2>Der tierische Protagonist</h2>
Der tierische Protagonist war geboren. Die Geschichte entstand, wie sie nur mit Kindern entstehen kann. „Es war einmal eine Taube &#8230;“ wurde kindlich ergänzt durch: „Papa, du musst erzählen, dass er Superkräfte hat!“ Die Wartezeit wurde überbrückt, die Geschichte vollendet und geriet zunächst in Vergessenheit. Bis zu einer Wanderung durch die westschottischen Highlands, die Benjamin mit einem Freund unternahm. Wieder brachte der Abend viel freie Zeit, wieder kam ihm die tapfere Taube in den Sinn. Diesmal brachte er die Idee in Reimform zu Papier.
<h2>Der freche Witz der Story</h2>
Auf der Suche nach einem Illustrator begegnete er dem Grafikdesigner Sascha Simon und erzählte ihm von seinem Vorhaben. Es war der freche Witz der Story, so Sascha, der ihn reizte. Eine kontroverse Geschichte, die Kindern einfach Spaß machen soll und weniger den pädagogischen Ansatz sucht. Er entwarf verschiedene „Puberts“ in unterschiedlichen Stilen, und traf damit den Geschmack des Autors – und seiner ganzen Familie, die mit entscheiden durfte.
<h2>Vom Charakterdesign bis zum Unterrichtsstoff</h2>
„Das Charakterdesign ist einer der herausfordernden Prozesse“, so Simon. Den Adler ein wenig fies aussehen zu lassen, Pubert dafür sympathisch und dabei immer die Wiedererkennung zu sichern, erforderte viele Studien und Skizzen. Die Aquarelltechnik stellte den Illustrator vor die Aufgabe, bei der Erstellung schon an den Druck zu denken. In der Übertragung von Digital zu Print werden Farben schnell zu dunkel. Dass dies gelungen ist, davon kann man sich seit Mitte Dezember 2022 selbst überzeugen. Seitdem ist das niedliche Kinderbuch in diversen Erfurter Buchhandlungen zu finden und wurde sogar schon in einer Grundschule zum Unterrichtsstoff gemacht.

<div style="width: 1080px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-19977-1" width="1080" height="1920" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.takt-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/Website.mp4?_=1" /><a href="https://www.takt-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/Website.mp4">https://www.takt-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/Website.mp4</a></video></div>
<h2></h2>
Den Druck begleitete mit seiner Erfahrung der heimische Proof Verlag. Den Rest übernahm das Duo Schadow-Simon in Alleinregie. Und das Ganze nebenberuflich. Denn der Autor ist gemeinsam mit seiner Frau Geschäftsführer des Hörakustikstudios „Hörstil“ in Erfurt, das 2018 zu Europas bestem gekürt wurde. Besonders stolz sind sie, dass Pubert bereits so viele Kinder zum Lachen bringen konnte. In einer Kita sogar mit gutem Zweck: die Einnahmen wurden zum Wohle der Kids gespendet.
<h2>Hard Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Hier könnt ihre „Pubert Pupstaube“ in Erfurt lokal kaufen: Buchbar, Comic Attack, Kleingedrucktes, Buch Stapp, Hugendubel, Peterknecht, in den Service-Centern der Mediengruppe</li>
 	<li><a href="https://www.pupstaube.de/">Hier erfahrt ihr mehr zu Pubert Pupstaube</a></li>
 	<li>Hier erfahrt ihr mehr von Sascha Simon | <a href="https://www.instagram.com/pale.cocoon/">Instagram</a></li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch!</h2>
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/vorgestellt/medienpaedagoge-kay-klaert-auf-jetzt-wird-tacheles-geredet-liebe-ki_314133" data-wpel-link="internal">Medienpädagoge Kay klärt auf: „Jetzt wird Tacheles geredet liebe KI!“</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/ich-waere-ein-gut-gefuellter-burger-johann-lafer-kommt-mit-live-kochshow-nach-erfurt_314117" data-wpel-link="internal">„Ich wäre ein gut gefüllter Burger“ – Johann Lafer kommt mit Live-Kochshow nach Erfurt</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/kultur/erfurts-erster-volkseigener-kulturort-veb-kultur-im-bandhaus-feiert-eroeffnung_314110" data-wpel-link="internal">Erfurts erster „volkseigener“ Kulturort – VEB Kultur im Bandhaus feiert Eröffnung</a></h4>
</li>
</ul>
https://www.instagram.com/p/CmZg9uWot5R/
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			</item>
		<item>
		<title>Thüringen singt zur Weihnachtszeit in Erfurt und Jena</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/thueringen-singt-zur-weihnachtszeit-in-erfurt-und-jena/19615</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 08:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://takt-magazin.raufeld.dev/thueringen-singt-zur-weihnachtszeit-in-erfurt-und-jena/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kneipenchöre aus Erfurt und Jena laden gemeinsam mit einer Band am 22. Dezember Jung und Alt zum Mitsingen von Advents- und Weihnachtsliedern ein</p>
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/thueringen-singt-zur-weihnachtszeit-in-erfurt-und-jena/19615">Thüringen singt zur Weihnachtszeit in Erfurt und Jena</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
Rilke schrieb einst: „Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.“ Bessere Worte hätte man wohl für das anstehende Event nicht finden können. Am 22. Dezember wird auf den Erfurter Domstufen ein beispielloses Ereignis zu erleben sein. „Erfurt singt zur Weihnacht“ &#8211; die Thüringer Kneipenchöre aus Erfurt und Jena laden gemeinsam mit einer Band Jung und Alt zum Mitsingen von Advents- und Weihnachtsliedern ein. In anderen Großstädten wie Dresden, Hamburg und Dortmund ist es als Stadionsingen mit Tausenden Begeisterten bereits zur Tradition geworden.
<h2>Thüringen singt zur Weihnachtszeit</h2>
Initiiert wurde das Spektakel von Chorleiter und Sänger Philipp Körber. Seit vielen Jahren ist er in der Musikbranche tätig, arbeitet als Gesangslehrer, bringt als Musiker Alben heraus und steht den Kneipenchören aus Jena und Erfurt vor. Dass er nun federführender Organisator des anstehenden Weihnachtssingens ist, hat einen sehr rührigen Grund. Er versprach es einer Frau, die sein Leben in besonderen Momenten immer wieder touchierte: Sigrun Pabel. Pabel war Pastorin, hatte stets die Ökumene im Blick, engagierte sich unter anderem für die Stadtmission, die Ausgestaltung der Martinsfeier auf dem Domplatz, den Aufbau des Christophorus-Werkes und für den Aufbau des Christlichen St.-Martin-Hospizes. Bei einem ihrer Treffen 2020 erzählte sie Körber von ihrem Wunsch, zu Weihnachten viele Menschen singend auf den Erfurter Domstufen zusammenzubringen. Ein Zeichen für Zusammenhalt und Frieden zu setzen. Gemeinsam zusammenzukommen, um etwas Schönes zu schaffen. Er versprach ihr, sich ihrem Wunsch anzunehmen.
<h2>Gesang auf den Domstufen</h2>
Am 9. Juli dieses Jahres verstarb Pabel 84-jährig. Philipp hielt Wort und setzte alle Hebel in Bewegung, um den von ihr ersehnten Augenblick zu realisieren. Dabei stieß er auf viele offene Ohren und helfende Hände. Die Kulturdirektion Erfurt kümmert sich als Veranstalter um alle relevanten Maßnahmen rund um Sicherheit und Technik. Das Bistum Erfurt ermöglicht die einmalige Kulisse durch die Freigabe der Domstufen, finanzielle Mittel wurden durch die Sparkasse, die Staatskanzlei und die Pax-Bank zur Verfügung gestellt. Auch der Lions Club Amplonius unterstützt als wichtiger Partner, damit die Veranstaltung als niedrigschwelliges Angebot für alle Interessierten umgesetzt werden kann.

https://www.instagram.com/p/BrC2EzHhus6/?utm_source=ig_web_copy_link

„Es wäre großartig, wenn viele Tausend Menschen so mit einem friedlichen Gemeinschaftsgefühl in die Feiertage und zu den Familien gehen könnten“, so Philipp. Als Familienveranstaltung ist das Weihnachtssingen auch geplant. Eine Stunde lang wird es ein festes Programm mit ausgewählten Weihnachtsliedern geben. Singbare und bekannte Lieder aus verschiedenen Ecken: Traditionelle und auch englische Stücke &#8211; für jeden wird etwas dabei sein. Wer dennoch Unterstützung beim Text benötigt, findet diesen auf Faltblättern oder auch online via QR-Code.
<h2>„Die ganze Stadt soll singen“</h2>
Auch wenn die Musikwerk-Kneipenchöre aus Jena und Erfurt gemeinsam mit der Band den Ton angeben, wird es kein Chorkonzert sein. „Die ganze Stadt soll singen“, wünscht sich Philipp. Das Ganze live stimmig umzusetzen, wird wohl die größte Herausforderung für den Musiker sein. Unterstützt wird er hierbei von der MDR-Thüringen-Moderatorin Johanne Seidl. Gemeinsam werden sie versuchen, den Weihnachtszauber hervorzukitzeln. Oder, um es mit Rilke zu sagen: „ &#8230; und in die Herzen, traumgemut, steigt ein kapellenloser Glaube, der leise seine Wunder tut.“
<h2><strong>1. Jenaer Weihnachtssingen</strong></h2>
Und auch in Jena sollen am 22. Dezember Weihnachtslieder im Chor erklingen. Im Ernst-Abbe-Sportfeld findet heute das erste „Jenaer Weihnachtssingen“ statt. Begleitet von der Jenaer Philharmonie, dem Philharmonischen Chor und dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie will der FC Carl Zeiss Jena bekannte weihnachtliche Lieder er[1]klingen lassen und so in einem ganz besonderen Ambiente auf Heiligabend einstimmen. Angelegt sind die musikalischen Aufführungen in zwei Teilen zu jeweils 30 Minuten.

https://www.instagram.com/tv/CUyXdJpD0pl/?utm_source=ig_web_copy_link

Für das Jenaer Weihnachtssingen, das zu Tradition auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld werden soll, hoffen die Veranstalter auf 3500 Zuschauer. Über 1.700 Karten sind laut Veranstalter bereits verkauft. Die Erlöse des Jenaer Weihnachtssingen sollen der NCL-Stiftung und dem Förderverein Hospiz in Jena zu Gute kommen. Eintrittskarten für die Veranstaltung in Jena sind in den Pressehäusern unserer Zeitung für 9 Euro (Kinder, Schüler und Studenten 5 Euro) erhältlich.
<h2>Hard Facts</h2>
<ul>
 	<li>Erfurt singt zur Weihnachtszeit: 22. Dezember | 18 Uhr Domplatz Erfurt | Mehr Infos: <a href="https://www.erfurt-singt.de/">www.erfurt-singt.de </a></li>
 	<li>Jenaer Weihnachtssingen: 22. Dezember | 18 Uhr | Ernst-Abbe-Sportfeld | Tickets und mehr: <a href="http://www.jenaer-weihnachtssingen.de">www.jenaer-weihnachtssingen.de</a></li>
</ul>
Mehr coole Infos für euch!
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/thueringer-staedtetrip-das-muesst-ihr-in-ilmenau-gesehen-haben_313555">Thüringer Städtetrip: Das müsst ihr in Ilmenau gesehen haben! </a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/neues-buch-genre-fuer-thueringen-so-isst-erfurt-kombiniert-kochbuch-und-restaurantfuehrer_313600">„So i(s)st Erfurt“ – Neues Werk kombiniert Kochbuch und Restaurantführer</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/tickets-unterm-weihnachtsbaum-konzerthighlights-in-thueringen-2023_313586">Tickets unterm Weihnachtsbaum – Konzerthighlights in Thüringen 2023</a></h4>
</li>
</ul>
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		<title>Erfurter Videoreihe schaut „Hinter (Thüringer) Clubkulissen!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 05:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen &#8230;“, sangen schon Freundeskreis 1997 auf ihrem Album „Quadratur des Kreises“. Anders als die letzte Metapher vermuten lässt, ist es keine unlösbare Aufgabe, in der Erfurter Clubszene mal hinter die Kulissen zu blicken. Man muss es nur umsetzen. „Hinter Clubkulissen!“ gibt Einblicke Dem hat sich nun der [&#8230;]</p>
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Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen &#8230;“, sangen schon Freundeskreis 1997 auf ihrem Album „Quadratur des Kreises“. Anders als die letzte Metapher vermuten lässt, ist es keine unlösbare Aufgabe, in der Erfurter Clubszene mal hinter die Kulissen zu blicken. Man muss es nur umsetzen.
<h2>„Hinter Clubkulissen!“ gibt Einblicke</h2>
Dem hat sich nun der Enkl e.V. angenommen. Das Erfurter Netzwerk für kulturelles Leben e.V. (Enkl) definiert sich selbst als Adapter zwischen Kulturschaffenden und Kreativen der Stadt Erfurt und dem Land Thüringen, um das Miteinander der regionalen Kulturszene zu erweitern. Der Verein existiert als Netzwerk von lokalen Veranstaltungsstätten und Menschen, welche es ermöglichen Kunst und Kultur zu erleben. Besonders zu Zeiten des Lockdowns wurden in diesem Rahmen alternative Unterhaltungsformate erdacht, die – gefördert und finanziert durch die Thüringer Staatskanzlei – via Live-Streaming oder Video-on-Demand in den Wohnzimmern der Thüringer landen.
<h2>Alltag im Veranstaltungsbusiness</h2>
Eines dieser Formate ist „Hinter Clubkulissen!“, ein Projekt von Patrick Klaus, Andreas Busch und Tristan Reintjes. Hier kommen Erfurter Nachtgestalter zu Wort und sprechen über ihren Alltag im Veranstaltungsbusiness. Sie gehen unter anderem auf die Fragen ein: „Was mögen sie an ihrer Arbeit? Hatte die Pandemie irgendwelche guten Auswirkungen für sie? Was sind die Do´s und Don‘ts bei einer Veranstaltung? Wie sieht ihr Alltag aus?“ Aktuell besteht die Mini-Serie aus drei Teilen, in denen sich jeweils ein Akteur der Erfurter Partyszene äußert und einen kleinen Einblick gewährt. Menschen, die arbeiten, damit andere feiern können. „Die Idee war, zu zeigen, was hinter den Kulissen passiert. Mit welchen Problemen die Akteure zu kämpfen haben usw. Der Gast sieht immer nur, was schön ist und nicht das ganze Drumherum. Das wollen wir den Leuten nicht vorenthalten“, sagt Andreas Busch im t.akt-Interview.

<iframe loading="lazy" title="DJ BEATHOVA (CLUESO/ERFURT) - HINTER CLUBKULISSEN TEIL 1" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bT6YKRQoidg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

Einer von ihnen ist DJ Beathova, mit bürgerlichem Namen Hannes Eger. Aus knapp 20 Jahren Clubgeschichte kann er bei seinen Erzählungen schöpfen. Als Produzent und DJ (aktuell auch als Live-Begleitung von Clueso) ist er unverzichtbarer Teil der Erfurter Nacht, der weiß, wie man eine Feiermeute unterhält. Er berichtet aber auch von den unsichtbaren Vorbereitungen, von konträren Publika, auf die er sich einstellen muss und der Recherche nach neuer Musik. Er gibt Tipps, was man am besten nicht tun sollte, wenn man mit dem DJ einen schönen Abend haben möchte und gibt zu bedenken, dass es ein härterer Job ist, als viele denken.
<h2>2019 feierte er mit „Central“ in Erfurt Eröffnung</h2>
In Teil zwei kommt Andreas Brettschneider zu Wort, seines Zeichens Clubchef. 17 Jahre lang führte er das Erfurter Centrum, bis es 2016 für immer seine Türen schließen musste. Das Ende der hoch frequentierten Party- und Konzert-Location war damals ein gravierender Verlust für die Thüringer Subkultur. Eine zweijährige Pause folgte für den Clubbetreiber, ehe es ihn zu neuen Projekten zog. Für ihn – er war 14 Jahre alt, als sein Vater 1988 den Erfurter Museumskeller mit eröffnete – kam ein Leben ohne Club einfach nicht infrage. Ende 2019 feierte er mit dem „Central“ am Wasserturm Grand Opening. Nur wenige Wochen vor der Pandemie. Wie er durch diese Zeit kam, was er an seinem Job liebt und was ihn nervt, dazu bekommt man einen kleinen, aber feinen Einblick.
<h2>Barkeeper im Erfurter Club „Kickerkeller“</h2>
Teil drei beleuchtet den Arbeitsalltag von Thomas Hücker, der im Erfurter Club „Kickerkeller“ seit 2016 alle Durstigen mit kühlen Getränken versorgt. Doch er ist viel mehr als „nur“ Barkeeper. Als Barchef, Veranstaltungskaufmann und DJ vereint er die Heilige Dreifaltigkeit der Clubstruktur. Front- to Backstage sozusagen. Was er von Thresenklopfern und Sexismus an der Theke hält und wie man als Gast dazu beiträgt, dass alle einen schönen Abend haben, erfährt man im dritten Teil der Serie.

<iframe loading="lazy" title="ANDREAS BRETTSCHNEIDER (CENTRAL CLUB ERFURT) - Hinter Clubkulissen Teil 2" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/8N1Qz4PwW-I?start=2&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

Doch warum wählten die Macher der Videos diese drei Akteure. Laut Andreas ging es dabei um die Reputation und Erfahrung: „Andreas Bretschneider wählten wir für das Video, weil er seit gefühlt siebenhundert Jahren Veranstaltungen in Erfurt macht. Damit ist er einer der repräsentativsten Akteure in Thüringen. Ähnlich ist es bei DJ Beathova, der seit 20 Jahren aktiv ist und in wohl jedem Club in Erfurt aufgelegt hat. Last but not least Thomas ist dabei, weil er das Gesicht des Kickerkellers ist und seit Jahren hinter der Bar arbeitet.“
<h2>Nachwuchs ist immer wichtig</h2>
Eigentlich war es auch geplant, eine Türsteherin zu interviewen. Diese habe aber kurz vorher abgesagt und auf die Schnelle konnte niemand Weiteres organisiert werden, so Andreas. „Das Feedback ist super. Wenn die Videos weiter so gut laufen, denken wir aber auf jeden Fall über eine Fortsetzung nach. Dann wird hoffentlich eine Türsteherin dabei sein“, macht er Hoffnung und fügt an: „Vielleicht hat ja nach den Videos jemand Bock auf die Jobs, die wir vorgestellt haben. Nachwuchs ist immer wichtig und hält die Nachtkultur am Leben …“ Also Spot aus, Licht an: Zeit hinter den Vorhang zu schauen – hinter Clubkulissen!
<h2>Hard Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Hinter Clubkulissen findet ihr auf dem YouTube-Channel von Don’t Panic Erfurt: <a href="http://www.youtube.com/c/DontPanicErfurt">www.youtube.com/c/DontPanicErfurt</a></li>
 	<li>Mehr zum Verein gibt&#8217;s unter: <a href="https://www.enkl.in/">www.enkl.in</a> und <a href="https://www.dontpanic-erfurt.de/">www.dontpanic-erfurt.de</a></li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
<ul>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/kultur/theater-kabarett-und-cineastische-genuesse-das-festival-camposanto-in-buttstaedt-startet_312014" data-wpel-link="internal">Theater, Kabarett und cineastische Genüsse: Das Festival Camposanto in Buttstädt startet</a></h4>
</li>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/vorgestellt/thueringer-staedtetrip-das-muesst-ihr-in-eisenach-gesehen-haben_311970" data-wpel-link="internal">Thüringer Städtetrip: Das müsst ihr in Eisenach gesehen haben!</a></h4>
</li>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/medienpaedagoge-kay-klaert-auf-so-machst-du-das-perfekte-urlaubsfoto_312034" data-wpel-link="internal">Medienpädagoge Kay klärt auf: So machst du das perfekte Urlaubsfoto!</a></h4>
</li>
</ul>
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		<title>&#8222;Vegane Tacos und Rock passen einfach nicht zusammen&#8220; &#8211; Thees Uhlmann spielt in Erfurt</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/musikparty/vegane-tacos-und-rock-passen-einfach-nicht-zusammen-thees-uhlmann-spielt-in-erfurt/18984</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 13:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik & Party]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Interview mit Thees verspätet sich aus dem sympathischsten Grund. Der Lehrer seiner Tochter ist ausgefallen und damit verzögert sich der Schulstart. Aber auch ohne diesen Grund wartet man gern auf ihn. Denn alles danach entschädigt für die Wartezeit. Für alle, die Thees Uhlmann nicht kennen (was?!): Der 48-jährige Musiker ist Sänger der Hamburger Band [&#8230;]</p>
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]]></description>
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Das Interview mit Thees verspätet sich aus dem sympathischsten Grund. Der Lehrer seiner Tochter ist ausgefallen und damit verzögert sich der Schulstart. Aber auch ohne diesen Grund wartet man gern auf ihn. Denn alles danach entschädigt für die Wartezeit. Für alle, die Thees Uhlmann nicht kennen (was?!): Der 48-jährige Musiker ist Sänger der Hamburger Band Tomte, seit 2011 als Solomusiker unterwegs, Bestsellerautor, Labelchef, Fußballfan und Vater einer Tochter. Und einfach ein bodenständiger Typ. Am 10. Juli kommt er mit Band für ein Konzert nach Erfurt zum SommerPalooza. Was er über Elektroroller denkt und warum eine Schnellfragerunde mit Thees Uhlmann unmöglich ist.

<strong>Moin Thees, bist du fit? Wach durch deine Tochter ja auf jeden Fall?</strong>

Ich bin schon immer ein totaler Morgenmensch gewesen. Das ist wie bei Angela Merkel, die angeblich 1 Uhr ins Bett geht und 4 Uhr wieder aufsteht. Wenn ich absolute Freiheit habe, dann ist das mein Rhythmus. Und dann fange ich direkt an zu arbeiten. Das ist eine der schönsten Sachen, die ich kenne. Vor der Welt aufzustehen, mag ich sehr gern.

<strong>Geht es dann direkt an den ersten Kaffee, oder hast du ihm abgeschworen, seit er sich mit dem Wein verbündet hat? (Anm. d. Red.: Kaffee und Wein ist ein Song von Thees)</strong>

Ich habe einen wirklich guten grünen Tee gefunden. Den brühe ich bei 80 Grad Celsius auf. Da freut sich der Mund über jeden Schluck. Noch sanfter ist dann der zweite Aufguss. Früher habe ich Punk-Vinyls gesammelt &#8211; jetzt eben so …

<strong>Ist das eine dieser kleinen Spießigkeiten, die einem im Laufe der Jahre sympathisch werden?</strong>

Ich finde, wenn Leute in meinem Alter mit Ende 40 so ein Gewese darum machen, dass sie nicht spießig sind, da werde ich immer ganz misstrauisch. Zum Beispiel, wenn Leute über 40 einen Philipp Plein Pullover anhaben, wo dann so Totenköpfe aus Strasssteinen drauf sind, die sagen sollen: &#8222;I´m really wild, i´m really rocky!&#8220;. Ich würde solche Leute gern mal kennenlernen, aber ich bin einfach misstrauisch. Dazu habe ich einfach zu viele normale Freunde und Freundinnen, die so abgedrehte Sachen machen. Wenn mein Freund Uwe vom Versicherungsbusiness erzählt, das ist ein solcher Wahnsinn. Das finde ich einfach interessanter, als wenn mir Leute erzählen, dass sie ein teures Steak essen waren, weil sie Geld haben und das dann Rock´n´Roll finden.

<strong>Wie sieht denn ein typischer Thees-Tag aus? Und hat er sich durch die Pandemie verändert?</strong>

Das ist eigentlich wie bei allen. Meine Tochter ist 15 und ist wahnsinnig gut zurecht gekommen mit dem Homeschooling. Ich kann jeden verstehen, dem da die Decke auf den Kopf gefallen ist, vor allem mit mehr und jüngeren Kindern. Aber wir sind zu zweit super durchgekommen. Dafür muss man dankbar sein. Ich habe einfach große Freude daraus gezogen, Vater zu sein. Jetzt wird es doch ein bisschen spießig (lacht). Ich koche und wir schauen gern zusammen Fernsehen.

<iframe loading="lazy" title="Thees Uhlmann - Club 27 (Offizielles Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/HJFCiYeqmjc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

<strong>Du sagtest mal in einem Interview, dass du am ehesten Erzieher wärst, wenn es mit Musik und Büchern nicht funktioniert hätte?</strong>

Das ist das Realistischste. Ich habe Lehramt studiert, ich bin nur mit dem Studium nicht zurechtgekommen. Das war mir einfach zu viel Eigenverantwortung und Orga. Erzieher hätte ich aber gern gemacht.

<strong>Apropos Erziehung. Du magst keine Gleichgültigkeit. Was bringt dich so richtig auf die Palme und nutzt du Songs als Erziehungsmaßnahme?</strong>

Ich kann jetzt natürlich sagen: der Krieg oder die AfD. Ich glaube aber, das braucht man nicht explizit zu erwähnen. Was mich besonders hier in Berlin in den Wahnsinn treibt: Ich kann es in der Essenz des Gehirns und dergleichen DNA nicht verstehen, dass jemand mit einem Elektroroller durch die Gegend fährt und denkt: &#8222;Ich werde ihn jetzt im rechten Winkel zum Gehweg abstellen.&#8220; In den Fluss werfen könnte noch jugendliche Randale sein. Etwas, dass ich zutiefst unterstütze. In Paris gibt es ein magnetisches Boot, dass durch die Seine fährt und die Roller wieder hochholt. Geniale Idee. Aber wenn die in Gruppen unterwegs sind und dann nicht mal einer auf die Idee kommt zu sagen: &#8222;Diggi, lass die mal so hinstellen, dass die nicht im Weg stehen.&#8220; das macht mich wahnsinnig. Da werden auch diese millionenschweren Firmen viel zu wenig in Regress genommen.  Das ist der Beweis und die Definition eines evolutionären Rückschrittes und rücksichtlos gegenüber Älteren und Menschen mit Sehbehinderung. &#8222;Schau mal, hinter mir ist keine Welt und vor mir ist auch keine Welt&#8220;. Da kocht der absolut wahnsinnige, norddeutsche Zorn in mir. Es gibt keine Proberäume für Bands in Berlin aber 50.000 von diesen beschissenen Rollern, die dazu dienen sollen, urbane Bewegungsströme zu untersuchen. Die fahren einfach vor der Schule auf und ab und versuchen Mädchen zu beeindrucken. That´s modern mobility.

<strong>Das klingt, als dürften wir demnächst einen Roman oder einen Song über Elektroroller von dir erwarten?</strong>

(Lacht) Ich weiß es nicht. In der Kunst prangere ich ungern an. Ich schreibe nur, wenn ich wirklich Lust auf Kunst habe. Und dann schreibe ich richtig doll. Wenn ich dann um vier Uhr morgens anfange zu arbeiten, mache ich halb zehn Mittagsschlaf, weil ich vollkommen fertig bin. Aber dann ist der Tag ja nicht zu Ende. Vielleicht sollte ich danach Wutkolumnen schreiben.

<strong>Wann hast du am meisten Bock auf Kunst? Wenn du glücklich oder wenn du traurig bist?</strong>

Glücklich ist vielleicht zu viel gesagt. Wenn positiv nichts los ist. Das Beste ist, wenn meine Tochter im Urlaub ist und ich weiß, ihr geht es gut. Wenn sie Zuhause ist und ich vegane Tacos machen muss, ist das schwierig. Ich finde, Rock´n´Roll und vegane Tacos passen nicht zusammen. Wenn ich nur für mich sein kann, kommen eher schöne Gedanken raus.

<strong>Kann ich aus dir rauskitzeln, ob du ein paar dieser Momente hattest, oder wir noch drei Jahre auf das nächste Album warten müssen?</strong>

Drei Jahre nicht. Aber für uns alle war die Pandemie eine völlig neue Situation. Vor allem Wissenschaftler und Mediziner mussten wahnsinnig viel Arbeit leisten und es musste gesichert werden, dass die Wirtschaft nicht einbricht. Das war für mich nicht die Zeit für Uhlmann-Gedanken. Ich habe ein bisschen was geschrieben und mir Mandoline beigebracht. Aber damit ich was Künstlerisches machen kann, muss es auf eine bestimmte Art normal sein. Und ich habe die Corona-Situation als totale Abwesenheit von Normalität begriffen. Die ist auch noch nicht wieder da.

<iframe loading="lazy" title="Thees Uhlmann - Avicii (Offizielles Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/j3sWGACXE7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

<strong>Spiegelt sich das auch in den Ticketverkäufen wider?</strong>

Die Erfahrung zeigt: Selbst, wenn ein Konzert ausverkauft ist, wie das der Toten Hosen letztens in Flensburg, kommen nicht alle. Zehn Prozent haben Corona, zehn Prozent bleiben aus mannigfaltigen Gründen weg. Weil es ihnen zu gefährlich ist. Oder sie verlernt haben, wie es ist, auf Konzerte zu gehen. Und dann kommt bei Netflix eine neue Serie und sie bleiben lieber zu Hause, obwohl sie eine Karte haben. Das Geld ist ja bei der Band und denen die es brauchen. Dazu kommt die Inflation. Das wird noch interessant. Und das meine ich total vorwurfsfrei.

<strong>Du kommst im Juli zu einem Konzert nach Erfurt. Du warst schon häufiger in Thüringen, was ist deine luzideste Erinnerung? Abgesehen von Bratwurst bitte.</strong>

Ein ganz doller „Rock´n´Roll“-Moment, der bestimmt schon zehn Jahre her ist. Da haben wir mal im Erfurter Stadtgarten gespielt. Unser Busfahrer ist rückwärts mit einem Zug in den schmalen Gang gefahren, wo wir die Instrumente ausladen wollten. Dann kam der Chef vom Stadtgarten raus und meinte: Der Busfahrer von Jan Delay hat zehn Anläufe gebraucht.  Da wurde erst mal gejubelt. YEAH. Wir haben den besseren Busfahrer! Und immer, wenn ich durch Erfurt fahre, schreibe ich Clueso eine SMS, in der steht: &#8222;Bin gerade in Erfurt!&#8220;

<strong>Was schreibt er dann meistens zurück?</strong>

„Geil“ (lacht).

<strong>Super Dialog.</strong>

Es hört sich doof an, ist es vielleicht auch. Aber wenn mich die Leute fragen: &#8222;Warum gehst du immer noch so gerne auf Tour? Wirst du der ganzen Sache nicht überdrüssig?&#8220; Dann kann ich immer nur sagen: Das Durchfahren und Durchdringen dieses Landes mit Kunst oder Rock´n´Roll ist eine Faszination, die nur zunimmt. Man weiß, dass man diese Plätze immer wieder sehen wird. Und man sieht anhand von Künstlern, dass das an jedem Ort sein kann. Clueso ist wahrscheinlich mittlerweile einer der zwanzig bekanntesten Deutschen. Und er kommt nicht aus Berlin, sondern aus fucking Erfurt. Das finde ich gut. Und das manifestiere ich einfach gern, in dem ich ihm eine SMS schreibe. Manchmal fotografiere ich etwas total Langweiliges aus dem Zug und frage ihn: &#8222;Was ist das?&#8220; Dann antwortet er: &#8222;Das ist die Aral-Tankstelle an der Hintertupfinger Straße. Da habe ich mal eine Cola geklaut.&#8220; Und das mag ich einfach gern.

<strong>Du bist ja nicht nur Musiker, sondern auch Autor? Was ist dir lieber: Rotwein und Lesung oder Bier und Konzert?</strong>

Ich muss sagen, das Sein nach den Konzerten mit der Band und den Leuten, die für mich arbeiten, das sind heilige Momente. Ich zitier‘ jetzt mal Toni Kroos: Du hattest zwei Tage Zeit, dir Fragen auszudenken und jetzt kommst du mit so Scheissfragen um die Ecke. So ´ne richtige Journalistenfrage: &#8222;Was ist besser?&#8220; (lacht)

Bei &#8222;Sophia, der Tod und ich&#8220; habe ich lange Lesungen gemacht. Teilweise drei Stunden. Und das Gefühl, das dann allein weggerockt zu haben, ist schon gut. Wenn du vorliest, ist das so ursprünglich. Dieses &#8222;Ich erzähl euch eine Geschichte&#8220; und andere hören zu. Da ist man schon auch stolz, wenn sie so lang zugehört und gelacht haben. Und sich dann noch anderthalb Stunden anstellen, um ein Autogramm ins Buch zu bekommen. Da mag ich das Rudimentäre. Und beim Konzert liebe ich die Menschen, mit denen ich in einer Band bin. Mein Mischer sagt immer: &#8222;Auftauchen, Glänzen, Abhauen.&#8220; Und dieses Gefühl, unterwegs zu sein, das ist unvergleichlich.

<strong>Sehr diplomatisch gelöst! Dann lass uns von den journalistischen zu den Fan-Fragen kommen. Hast du Lust?</strong>

Yes! Ich bekomme auf jeden Fall gerade einen roten Kopf hier in Berlin-Kreuzberg.

https://www.youtube.com/watch?v=NRZsqMGSaVk

<strong>In deinem Kopf scheint es wahnsinnig hektisch zuzugehen, lässt du ihn galoppieren, weil du weißt, dass er von allein irgendwann Pause macht; hast du einen Trick, um ihn manchmal einzufangen und zur Ruhe zu führen &#8230; oder ist es ganz anders und gar nicht anstrengend, weil ohne diese Hektik dein Herz einschlafen würde vor Langeweile?</strong>

Junge, Junge, Junge. Was ´ne Frage! Da kann ich nur zu sagen, dass meine Eltern früher immer schon gesagt haben: &#8222;Kannst du nicht einfach mal die Hände stillhalten?&#8220; Für mich ist das nicht anstrengend. Das ist, wie ich bin. Vielleicht kommt es auch daher, dass ich so dafür kämpfen musste, mit der Kunst ernst genommen zu werden. So funktioniere ich einfach, dass da immer Action ist. Benjamin von Stuckrad-Barre hat mal über uns gesagt: Tendenziell brennt es immer hinter uns.

<strong>Ich finde, dass du eine ganz eigene Art und Weise hast, dich auszudrücken – ganz gleich ob ausgesucht in der Musik, wild in den besten Facebook-Posts der Welt, oder literarisch in den beiden Büchern über die Hosen und Sophia. Ist das ein lang erprobtes Handwerk, oder reine Persönlichkeit und Intuition?</strong>

Ich glaube, da ist es beides. Ich hab‘ in Deutsch die schlechtesten Diktate geschrieben. Ich mochte aber gerne das Lesen und Schreiben. Aber wie kommt man dann dazu, wenn man der Schlechteste der Klasse ist? Da habe ich mir gedacht: Wenn du das Formale nicht draufhast, dann musst du so schreiben, dass es kruder ist als anderes. Und wenn man, wie ich, viermal so viele unsinnige Gedanken hat wie andere, dann kann man das zu Papier bringen. Es gab immer Leute, die an mich geglaubt haben. Ich habe mir auch bei Werbetexten für Konzerte immer Mühe gegeben, etwas Besonderes zu schreiben. Was wir musikalisch gemacht haben, hat damals keinen interessiert. Die Ankündigungen waren aber so anders, dass es die Leute neugierig gemacht hat. Man muss Mut haben, anders zu sein. Sich den kleinen Gedanken hingeben, in denen sich die Leute wieder erkennen.

<strong>Lass uns das Interview mit einer Schnellfragerunde abschließen? </strong>

Auf geht´s!

<strong>Jena oder Erfurt?</strong>

Moment. Ist das so Halle/Magdeburg-mäßig? Ok. Das war mir nicht bewusst. Das ist gemein, sowas zu fragen. Ich sag mal so: Auf die Idee zu kommen, einen Bahnhof &#8222;Paradies&#8220; zu nennen, das ist schon spitzenmäßig. Und in Erfurt kann unser Busfahrer besser einparken. Tatsächlich hab‘ ich zu Erfurt eine relativ enge familiäre Beziehung. Mein Onkel Wolfgang, der dieses Jahr leider verstorben ist, der kam aus Erfurt und hat immer viel erzählt. Er war dann in Buxtehude und Stade Staatsanwalt. Und schon als Kind hat man geschnallt, wenn man ihn angeschaut hat, dass ihm was fehlt. So viel zur Schnellfragerunde. Das hast du jetzt davon.

<iframe loading="lazy" title="FC St. Pauli | Das Hier ist Fussball - Thees Uhlmann  | ᴴᴰ" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/LCVvdz3LyGE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

<strong>Berufsrisiko. Insta-Kanal selbst pflegen oder pflegen lassen?</strong>

Letzteres. Ich schreibe gern die Texte. Aber alles andere ist mir zu viel Lob und Kommunikation mit Leuten, die man nicht kennt. Ich möchte nicht so oft gelobt werden. Ich bin norddeutscher Protestant. Das ist nicht vorgesehen. Wir schämen uns, wenn wir gelobt werden. Instagram ist da das Zentrum der evangelisch-christlichen Hölle. Da wird ja nur gelobt und auch viel gelogen. Ich bin heilfroh, dass sich Rainer um Social Media kümmert.

<strong>Abstieg St. Pauli in die 3. Liga oder eine Taschenuhr tätowieren lassen?</strong>

Uh. Die Uhr ist heftig. Die Tätowierung sagt ja, &#8222;Schau an, was ich erlebt haben werde und was ich gewesen bin.&#8220; Der Gedanke an sich ist interessant. Aber die Tatsache, dass das immanent diese Ewigkeit hat; dass Millionen von Menschen sich die gleiche Tätowierung machen lassen, die habe ich noch nicht durchdrungen. Da würde ich auf jeden Fall, weil ich radikaler Individualist bist und denke, dass von der Gemeinschaft die Hölle ausgeht, jederzeit eine Drittliga-Saison mit dem FC St. Pauli vorziehen.
<h2>Hard facts:</h2>
<ul>
 	<li>Thees beim Sommerpalooza:</li>
 	<li>10. Juli | Einlass: 18 Uhr</li>
 	<li>Messe Erfurt</li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
<ul>
 	<li class="post-title single-post-title">
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/thueringer-kloesse-zum-techno-festival-das-heidewitzka-in-hildburghausen-startet_311941" data-wpel-link="internal">Thüringer Klöße zum Techno-Festival – Das Heidewitzka in Hildburghausen startet</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/musik/ausnahmezustand-in-jena-kulturarena-feiert-30-jubilaeum_311930" data-wpel-link="internal">Ausnahmezustand in Jena – KulturArena feiert 30. Jubiläum</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/vorgestellt/der-festivals-sommer-2022-in-thueringen-beginnt-alle-events-im-ueberblick-pt-1_311938" data-wpel-link="internal">Der Festivals-Sommer 2022 in Thüringen beginnt – Alle Events im Überblick (Pt.1)</a></h4>
</li>
</ul>
https://www.instagram.com/p/Cfrh3CPqyZy/?hl=de
<div class="at-below-post addthis_tool" data-url="https://www.takt-magazin.de/musik/boah-wie-geil-ist-denn-das-gerade-hier-die-t-akt-schnellfragerunde-mit-den-beatsteaks_311946"></div>
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/musikparty/vegane-tacos-und-rock-passen-einfach-nicht-zusammen-thees-uhlmann-spielt-in-erfurt/18984">&#8222;Vegane Tacos und Rock passen einfach nicht zusammen&#8220; &#8211; Thees Uhlmann spielt in Erfurt</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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		<title>Wer sind wir, ohne die Natur? &#8211; Erfurter Künstler Benjamin Stuht verwandle Holz in (schöne) Dinge</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/kunstkultur/wer-sind-wir-ohne-die-natur-erfurter-kuenstler-benjamin-stuht-verwandle-holz-in-schoene-dinge/18635</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich verwandle Holz in (schöne) Dinge. Was ist deine Superkraft?“ – So ist es auf dem T-Shirt des Erfurter Künstlers Benjamin Stuht.</p>
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Ich verwandle Holz in (schöne) Dinge. Was ist deine Superkraft?“ – So ist es auf dem T-Shirt des Erfurter Künstlers Benjamin Stuht – der sich dem DrechslerKunsthandwerk verschrieben hat – zu lesen. Drechseln. An was denkt man bei diesem Stichwort häufig als erstes? Schwibbögen? Erzgebirgische Räuchermännchen? Vermutlich etwas mit Tradition und einem Hauch von Nostalgie. Das Handwerk selbst ist tatsächlich traditionell. Benjamin Stuht verbindet diese Tradition jedoch mit moderner künstlerischer Intention. Fast täglich entstehen handgefertigte Unikate in seiner Werkstatt. Vor allem Schalen und Schmuck gehen dem 42-jährigen Künstler gut von der Hand.
<h2>Wer sind wir, ohne die Natur?</h2>
Dabei sollte man nicht auf die Idee kommen, dass er sich selbst als solcher etikettieren würde. Dafür ist er viel zu bescheiden. Die Beurteilung überließ er dem Verband bildender Künstler Thüringen e.V., dessen Mitglieder ihn im April dieses Jahres nach fünfjähriger Schaffensphase und nach einer eingehenden Prüfung in den schöpfenden Stand erhoben. „Sie müssen sich nicht erklären“, wurde ihm begleitend gesagt: „Ihre Werke sprechen für sich.“
<h2>Diese Bruchlinien riss die Pandemie</h2>
Das machen sie wahrlich, sie erzählen von den Ängsten und Komplikationen einer Gesellschaft. Sie erzählen es schweigend, weil eben diese Themen für sich oft totgeschwiegen werden. Gerade die Pandemie hat Bruchlinien verstärkt, die vorher zwar vorhanden, aber mit Belanglosigkeiten notdürftig gefüllt wurden. Mit losen Bekanntschaften oder Anschaffungen, die man im Grunde nicht benötigt. Diese Bruchlinien riss die Pandemie auf: Der Mensch mit seiner Angst vor Einsamkeit und der parallelen Angst vor echtem Kontakt. Seiner Sehnsucht nach Sicherheit und der gleichzeitigen Scheu vor Verbindlichkeit und Verantwortung. Und das zeigt sich im zwischenmenschlichen, als auch globalem Kontext. Benjamin Stuht drückt diese Thematiken in der Wahl seiner Werkstoffe, vor allem aber in der Gestaltung selbiger aus.
<h2>Häufig sind es Bäume</h2>
Das Holz für seine Kunstwerke bekommt er geschenkt. Häufig sind es Bäume, die gefällt werden mussten oder Restholz aus Primärproduktionen. Am liebsten sind ihm heimische Obsthölzer wie Kirsche oder Pflaume, aber auch Ulme, Walnuss und Kastanie landeten schon auf seiner Drechselbank. Holz als Werkstoff ist deshalb so interessant für ihn, weil es in seiner Unvollkommenheit perfekt ist.


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Es hat Makel, Narben, berichtet von Unwettern und Dürreperioden. Es arbeitet auch dann noch weiter, wenn es längst von seinen Wurzeln gelöst ist und bleibt dadurch lebendig. Diese nicht planbare Veränderung verstärkt Benjamin durch selbst provozierte Risse und erzwungene Trocknung. Und statt Fehlstellen zu kaschieren, hebt er sie hervor – mit Kunstharz.
<h2>Liebe zur Natur</h2>
„Ich bin mir der Ironie dieser Kombination bewusst“, unterstreicht der Künstler. Gerade deshalb achte er besonders darauf, dass das von ihm genutzte Epoxydharz und die notwendigen Wachse regional hergestellt und lebensmittelecht sind. Doch nicht nur die werkstoffeigenen Beeinträchtigungen werden aufgewertet, auch seine Liebe zur Natur findet Ausdruck. Die Liebe zu ihr und die Sorge um sie. Und der unbändige Wunsch, sie in ihrer sich stets verändernden Schönheit zu konservieren.
<h2>Verschärfung der Müll-Problematik</h2>
Im Februar 2020 fanden erstmals Moos, tote Insekten und Blumen den Weg in seine Holzschalen. „Die Hummel fand ich auf meinem Fensterbrett. Ich wollte sie so erhalten, sie in der Sonne leuchten lassen. Als Symbol dafür, dass wir ohne die Natur nichts sind.“ Später folgte eine Schale mit eingeharzten Corona-Tests, die auch auf die Verschärfung der Müll-Problematik hinweisen sollte. Laut einer Schätzung fielen durch die Pandemie allein bis August 2021 in 193 Ländern rund 8,4 Millionen Tonnen mehr Plastikmüll an als sonst.
<h2>Aufkeimende Hoffnung</h2>
Die „Dornenserie“ wiederum zeigt den Prozess auf, sich mit einem neuartigen Virus zu arrangieren. Die nach außen gerichteten Dornen visualisieren die Angst des Menschen vor Verletzung und gleichzeitig seine Verletzlichkeit. In einer zweiten Schale ist eine zarte Pflanze integriert, die die aufkeimende Hoffnung symbolisiert, die mit neuen Erkenntnissen und der Forschung einher geht. Das dritte Werkstück impliziert die ausgleichende Gegensätzlichkeit, auf die die Harmonie der Welt beruht. Die nun nach innen gerichteten Dornen stehen für Schutz.

https://www.instagram.com/p/Ccx3ds8jYie/

Das aktuellste Werk entstand in Kooperation mit dem renommierten Erfurter Künstler Michal Schmidt. Eine Schale aus Birkenholz, in deren Inneren sich malerisch die Schönheit des Baumes wiederfindet. Geschützt und konserviert durch Epoxydharz. Die Serie wird sukzessive ergänzt. Weitere von ihm geschätzte Künstler haben bereits Kooperationen angeregt. Etwas, dass Stuht als größte Wertschätzung begreift.
<h2>Der selbst Holzfiguren herstellt</h2>
Zum Drechseln kam der gelernte Gerüstbauer übrigens autodidaktisch. Inspiriert dazu habe ihn 2017 sein väterlicher Freund Ralf, der selbst Holzfiguren herstellt. Von ihm lernte er seine ersten Handgriffe. Von ihm bekam er seine erste Werkbank, die er in seinen kleinen Schuppen in Schwansee, ein Dorf nördlich von Erfurt, stellte. Dafür wich sogar sein bis dahin liebstes Hobby: sein Motorrad. In diesem kleinen Schuppen schafft Benjamin Stuht immer neue Kunstwerke. Mal als Auftragsarbeit, mal aus innerem Antrieb und kreativer Leidenschaft. Für ihn ist klar: Jedes Stück wartet auf seine zukünftige Besitzerin oder seinen zukünftigen Besitzer.
<h2>Hart Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Hier geht es zur <a href="https://www.benjamin-stuht.com/">Homepage</a></li>
 	<li>Hier geht es zu <a href="https://www.instagram.com/benjamin_stuht/">Instagram</a></li>
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<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
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		<title>Maledictum in Erfurt &#8211; Schimpfen gemeinsam verändern!</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/schimpfen-gemeinsam-veraendern-maledictum-das-wissen-ueber-schimpfen/18450</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 06:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schimpfen gemeinsam verändern! Wie wir Schimpfen verändern können und welche Alternativen es gibt. 30. März 2022 in der Erfurter Engelsburg.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
Hier schon mal eine kleine Warnung: dieser Text enthält einige Worte, die nicht schmeichelhaft sind. So gar nicht. Allerdings: im Alltag warnt uns in der Regel niemand, bevor er oder sie uns beleidigt – auch wenn das fast schon wieder höflich wäre. Etwa ein: „Nur, damit Sie Bescheid wissen, ich werde Sie gleich wüst beschimpfen. Wenn Sie das nicht hören wollen, dann halten Sie sich jetzt am besten die Ohren zu.“ Wäre zu schön, passiert aber ungefähr nie. Wie wir Schimpfen verändern können und welche Alternativen es gibt, um Menschen dabei zumindest nicht diskriminierend zu beleidigen, damit hat sich die Kölnerin Laura Stöckmann im Rahmen ihrer Bachelorarbeit befasst. Das Thema ist so aktuell und komplex, das daraus die Idee zu einem Lexikon und sogar ein Veranstaltungsformat entstand. Einer dieser Vorträge wird am 30. März 2022 in der Erfurter Engelsburg stattfinden. Wir sprachen vorab mit Laura über ihre Erkenntnisse und welche Beleidigungen den Empfänger treffen, ohne unmenschlich zu sein.

<strong>Laura, wie bist du auf das Thema gekommen?</strong>

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der Köln International School of Design habe ich mich erstwissenschaftlich und dann gestalterisch mit der Geschichte des Feminismus, der Macht der Sprache, nichtdiskriminierenden und diskriminierenden Schimpfwörtern – allen voran sexistischen – und auch digitalem Hass beschäftigt. Ich habe mehr als 200 Seiten geschrieben, zahlreiche Umfragen und Interviews geführt und am Ende ein Lexikon, drei Interview-Zines und ein Archiv konzipiert, gestaltet und unter dem Namen MALEDICTUM (<em>lat. Beschimpfung; Schmähwort</em>) veröffentlicht. Als feministische Designerin kämpfe ich schon lange dafür, dass die Welt, in der wir leben, mit jedem Projekt ein kleines bisschen besser wird.

<strong>Was bezweckt dein Vortrag „Schimpfen gemeinsam verändern“ und wer sollte ihn besuchen?</strong>

Mein Projekt und auch die beiden Vorträge in Erfurt und Dresden sollen eigentlich alle erreichen; die, die noch nie in ihrem Leben geschimpft haben, die, die oft und gern, vielleicht sogar <em>zu</em> oft und <em>zu</em> gern schimpfen oder die, die es am liebsten noch viel öfter tun würden, nur nicht wissen wie. Engagierte Feminist:innen und Aktivist:innen, die, die gern welche wären und vor allem die, die mitreden, aufklären oder endlich etwas erwidern und schlagfertig kontern wollen. Der Ticketverkauf unterstützt zusätzlich auch noch mal meine Startnext-Kampagne und damit auch meine Spendenaktion für HateAid – die erste Beratungsstelle Deutschlands gegen Hass im Netz – an die 50 Prozent meines Gewinns gehen.

Am Ende wird vorgetragen, gelernt, gestaunt, gelacht und diskutiert – vor allem aber aufgeklärt; darüber, wer und wer eben nicht in unserer Gesellschaft immer und immer wieder beleidigt, beschimpft, gedemütigt und unterdrückt wird. Darüber, welche Folgen das für diese Menschen hat und vor allem darüber, dass diskriminierende Schimpfwörter und Beleidigungen sowohl der letzte Ausdruck eines tief verankerten Hasses als auch der erste Schritt zu grenzüberschreitender körperlicher Gewalt ist. Und ermutigen; denn gemeinsam können wir uns all diese Wörter zurückholen und Beschimpfende ihrer Macht berauben.

<strong>Hat Schimpfen deiner Meinung nach auch positive Aspekte?</strong>

Wir alle schimpfen. Schimpfen macht Spaß, Schimpfen entspannt und verbales Verletzen kann physische Gewalt durchaus verhindern. Schimpfen ist menschlich.

https://www.instagram.com/p/CbacB6itBpG/

<strong>Menschlich und damit auch ein notwendiges Symptom der Empörungskultur oder eher ein leeres Ritual?</strong>

Ich liebe es zu schimpfen. Ich schimpfe jeden Tag, ständig und überall – wirklich! Aber das Wort „leer“ trifft es oft ganz genau. Wir werfen mit Wörtern um uns, deren Ursprung, Bedeutung, enorme Wucht und Folgen fast niemand (mehr) kennt oder nicht (mehr) wichtig genug erscheinen; <em>Kanacke, Hurensohn, Schwuchtel und Spasti</em> solche Wörter hört man unglaublich oft und das auch nicht zwingend im Streit. „Luder“ ist eines meiner Lieblingsbeispiele: Das war vor allem in den 90er-Jahren sehr beliebt. Eigentlich kommt es allerdings aus der Jägersprache und bezeichnet dort ein totes Tier, das als Köder zum Anlocken von Raubtieren verwendet wird. Oder „hysterisch“, das von<em> hystéra</em>, also Gebärmutter kommt: Im antiken Griechenland galt eine Frau* als<em> hysterisch</em>, weil man der Annahme war, ihre Gebärmutter sei nicht oft genug mit Spermien gefüttert worden, wandere im Körper umher und beiße sich an ihrem Hirn fest.

<strong>Dann schimpfen wir also häufig sogar aus einem Unwissen heraus? Wo fängt an dem Punkt Diskriminierung an?</strong>

Da, wo wir jemanden nicht mehr einfach nur ein beschissenes Arschloch nennen, sondern diskriminierend beleidigen, genau da hört Menschlichkeit auf. Diskriminierend beleidigt werden können alle <em>Anderen</em> – alle abseits der <em>weißen</em>, männlichen, heterosexuellen und nicht behinderten Norm. Diskriminierende Schimpfwörter können dabei übrigens in ihren Kategorien beliebig miteinander kombiniert werden und erlangen durch eben diese Vielschichtigkeit eine besonders schwerwiegende Härte. So kann eine weibliche PoC, ein trans*- <em>und</em> homosexueller Mann oder eine kopftuchtragende, be_hinderte Frau* auf mehreren, sich kreuzenden und/oder überlagernden Ebenen beschimpft werden.

Ein schwarzer Mann auf der Straße ist niemands <em>N&#8230;</em> . Eine deutsche Muslimin, die ein Kopftuch trägt, ist kein <em>Kanacke</em> und schon gar nicht <em>ekelhaft</em>. Ein Junge*, der auf dem Schulhof gern Kleider trägt, ist kein <em>Mädchen</em> und wenn er sich etwas nicht traut, ist er weder eine <em>Pussy</em>, noch ein <em>Weichei</em>. Ein Schiedsrichter im Fußballstadion ist kein Hurensohn, allein weil niemandes Mutter eine Hure im Sinne von Schlampe und auch keine Fotze ist. Ein Mann*, der seinen Freund im Restaurant küsst, ist keine <em>Schwuchtel</em> und weder sein Freund im Rollstuhl, noch das Outfit, das er trägt, ist <em>be_hindert</em>.

<strong>Die Liste könnte man vermutlich noch sehr erweitern. Kann man denn auch höflich schimpfen?</strong>

Höflich- oder Nettigkeit erwarte ich beim Schimpfen oder beschimpft werden gar nicht. Von 14 Schimpfwörter-Kategorien, die ich in meiner wissenschaftlichen Arbeit definiert habe, sind acht nicht diskriminierend – also Feuer frei. Oft kann ich auch viel mit gewissen Lauten erreichen, die besonders fies klingen: das kehlige, harte oder scharfe <em>r, ck, s</em> und <em>v</em> in dreckiges <em>Mistvieh</em> zum Beispiel.

<strong>Bei Feuer frei musste ich schmunzeln. Wie viel Humor verträgt Schimpfen?</strong>

In den Interviews habe ich oft gehört, dass (schwarzer) Humor auf jeden Fall für viele Betroffene drin, cool und lustig ist; oft von ihnen ausgehend, im engen Kreis oder öffentlich um Aufmerksamkeit zu erregen. Generell verändern sich Schimpfwörter, ihre Bedeutung und wie sie benutzt werden (können) – wenn auch nur sehr langsam und niemals ohne Kampf. Die von ihnen betroffene Personengruppe muss sie an sich reißen, sie nutzen, wiederholen und ihre Bedeutung grundsätzlich verändern – und zwar in dem sie immer nur im positivsten Sinne wiedereingesetzt werden. Für alle anderen werden sie, vielleicht nur vorerst, vielleicht aber auch endgültig, vielleicht zu absoluten Tabuwörtern (<em>N</em>), vielleicht zu empowernden Ausrufen (<em>Bitch</em>), vielleicht zu geradezu sachlichen Beschreibungen (<em>Queer</em>). Was davon, für wen und wie lange – das entscheiden diejenigen, die Jahrzehnte, Jahrhunderte oder Jahrtausende unterdrückt, diskriminiert und beschimpft wurden. Und dafür werden sie niemals ein warum angeben oder sich erklären müssen.

https://www.instagram.com/p/CbDnQWbNn1_/

<strong>Du erwähntest vorhin schon deine Start-Next-Kampagne, um das Projekt MALEDICTUM zu realisieren. Was steht im besten Fall am Ziel, wenn es positiv verläuft?</strong>

Das Crowdfunding-Ziel von 1.700 Euro soll am Ende bloß meine Material-, Druck- und Fertigungskosten, den Versand und die Startnext-Gebühren decken. Einen (großen) Gewinn wird es nicht geben und von dem gehen dann auch noch mal 50 Prozent an HateAid. Natürlich sollen meine Lexika, Interview-Zines, Archive, Postkarten und Sticker so viele Menschen wie möglich erreichen und vor allem die Geschichten Anderer – PoC, Frauen*, Menschen der LGBTQIA*-Community oder mit Be_hinderung – endlich gehört werden.

<strong>Wann schimpfst du und welche Worte benutzt du dann am liebsten?</strong>

Wie gesagt: Ich liebe Schimpfen! Und ich bin immer auf der Suche nach neuen nichtdiskriminierenden Schimpfwörtern. <em>Dreckiges Mistvieh</em> hatten wir schon, räudiges Arschloch ist auch nicht schlecht, aber vieles aus der Tierwelt funktioniert gut, zum Beispiel Affenarsch oder Kanalratte. Und: Ja, auch wenn diese Tiere um Längen besser als so manche Menschen sind und einen Vergleich oft nicht verdient haben – sie können trotz ihrer enormen Intelligenz nicht begreifen, dass wir mit diesen Begriffen gerade eine:n andere:n beleidigen.
<h2>Hart Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Termin : 30. März 2022 | 20 Uhr | Engelsburg | Schimpfen gemeinsam verändern! | Erfurt Altersbeschränkung: ab 18 Jahre</li>
 	<li>Hier geht es zu <a href="https://www.instagram.com/male.dictum/">Instagram</a></li>
 	<li>Hier geht es zum <a href="https://www.startnext.com/en/maledictum">Crowdfunding</a></li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
<ul>
 	<li>
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 	<li>
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</li>
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</ul>
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			</item>
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		<title>Auf den Hund gekommen &#8211; &#8222;pāwaho&#8220; ist Thüringens erstes Hunde-Start-up</title>
		<link>https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/auf-den-hund-gekommen-pawaho-ist-thueringens-erstes-hunde-start-up/18366</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja Heß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 11:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Studentinnen Lena und Hanna haben ihr Start-Up pāwaho gegründet, bei dem sie einen Futterdummy, Leinen, Hooodies und weitere tolle Produkte rund um den Hund produzieren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
Simba hatte den richtigen Riecher. Er suchte sich intuitiv genau das Frauchen aus, das für ihn einen ganzen Markt umkrempeln würde. Vom rumänischen Straßenhund zur Galionsfigur einer innovativen Idee – ein „Selfmade-Dog“ sozusagen.
<h2>Zwei Studentinnen gründen Startup pāwaho</h2>
Lena – so der Name der erfinderischen Kommunikationswissenschaftlerin – holte Simba 2017 zu sich. Auf einer Müllhalde geboren, verteidigte er sein Fressen, aus Angst zu verhungern. Diese „Futteraggression“ ging Lena auf sanfte Weise in einer Hundeschule an und lernte dort den Umgang mit sogenannten Futterdummys – mit Hundenahrung gefüllte Beutel, die apportiert werden. Simba lernte, dass er sein Futter nicht verteidigen muss, sondern es bekommt, wenn er den Dummy abgibt. Das Prinzip der positiven Verstärkung hat funktioniert – die Beutel leider weniger. Sie nutzten sich schnell ab und rissen. Zudem setzte sich Feuchtfutter in die Nähte fest, sodass die Reinigung so nur unzureichend möglich war. Von Nachhaltigkeit ganz zu schweigen.


<a href='https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/auf-den-hund-gekommen-pawaho-ist-thueringens-erstes-hunde-start-up/18366/attachment/training_bisheriger_futterbeutel_2-scaled'><img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="1366" src="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1.jpg 2048w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1-300x200.jpg 300w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1-768x512.jpg 768w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Training_bisheriger_Futterbeutel_2-scaled-1-1536x1025.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></a>
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Das wollte Lena ändern und holte sich Studienkollegin und Freundin Hanna ins Boot. Gemeinsam tüftelten sie an der Idee und merkten schnell: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Im Laufe der Entwicklungsphase kamen neben neuen Impulsen auch immer neue Menschen hinzu, die das Projekt unterstützen wollten. Mittlerweile ist Produktdesignerin Lea mit im Boot und Studenten nutzen das Projekt als Praxissemester.
<h2>Liebe, die man anziehen kann</h2>
Während nun der Prototyp des Futterdummys immer spezifischere Formen annahm, kamen neue Produktlinien hinzu. Unter dem klangvollen Namen „pāwaho“ (hawaiianisch für „samtig“) bieten die zwei Gründerinnen nachhaltig und regional produzierte, individualisierbare Hoodies, Shirts oder Patches an. Letztere werden von einem Weimarer Start-up produziert. Mit dem Pfotenabdruck oder Antlitz des besten tierischen Freundes versehen, wurde die Modelinie schnell zum Ausdruck der Liebe zum eigenen Tier. Sogar Hühner wurden schon verewigt. Im Shop findet man ergänzend nachhaltiges Hundefutter, in Deutschland hergestellte Näpfe und Bio-Leinen.


<a href='https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/auf-den-hund-gekommen-pawaho-ist-thueringens-erstes-hunde-start-up/18366/attachment/patch_pfote_slogan-scaled'><img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="1366" src="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1.jpg 2048w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1-300x200.jpg 300w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1-768x512.jpg 768w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Patch_Pfote_Slogan-scaled-1-1536x1025.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></a>
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<a href='https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/auf-den-hund-gekommen-pawaho-ist-thueringens-erstes-hunde-start-up/18366/attachment/beutel_patch_name-scaled'><img loading="lazy" decoding="async" width="1707" height="2560" src="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1.jpg 1707w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1-200x300.jpg 200w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1-683x1024.jpg 683w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1-768x1152.jpg 768w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1-1024x1536.jpg 1024w, https://www.takt-magazin.de/app/uploads/2026/06/Beutel_Patch_Name-scaled-1-1366x2048.jpg 1366w" sizes="auto, (max-width: 1707px) 100vw, 1707px" /></a>


Heute sind Lena und Hanna mit Ende zwanzig Inhaberinnen zweier Unternehmen. Neben der Organisation von pāwaho nehmen sie Interessierte mit dem zweiten Standbein „Gründungsgeflüster“ auf ihre Reise mit. Der Podcast thematisiert die eigene Start-up-Geschichte aus dem Studium heraus, gibt Tipps und vermittelt durch Expertengespräche fundiertes Wissen. Wissen, das zukünftigen Gründerinnen nützt; Wissen, das sich Hanna und Lena hart erarbeiten mussten. Denn dass sie heute eine so harmonische – wie sie selbst sagen – „Gründerehe“ führen, ist ihrer intrinsischen und intuitiven Art zu verdanken. Mittlerweile haben sie sogar einen Lehrauftrag an der TU Ilmenau, ihrer ehemaligen Uni, an der alles begann.

https://www.facebook.com/pawahoo/photos/a.239372654560156/470230108141075

Apropos begann: zurück zu Simba. Er durfte als einer der ersten den Prototypen des revolutionären und nachhaltigen Futterdummys testen und legt seine Pfote dafür ins Feuer, dass auch seine Hundekumpels es lieben würden. Um die Produktionskosten des Produktes aus lebensmittelechtem und nachhaltigem Material, gefertigt in Thüringen, tragen zu können, starten Lena und Hanna nun eine Crowdfunding Kampagne. Denn das Projekt wird nur realisiert, wenn die Community dahintersteht.
<h2>Hart Facts:</h2>
<ul>
 	<li>Infos über den Kampagnenstart des Futterbeutel <a href="https://pawaho.com/pages/futterbeutel">hier</a></li>
 	<li><a href="https://pawaho.com/">Homepage</a> pāwaho</li>
 	<li><a href="https://www.instagram.com/pawaho/">Instagram</a> pāwaho</li>
 	<li><a href="https://www.facebook.com/pawahoo">Facebook</a> pāwaho</li>
</ul>
<h2>Mehr coole News für euch:</h2>
<ul>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/science-fiction-aus-science-city-nils-westerboer-veroeffentlicht-athos-2643_310531">Science-Fiction aus Science-City – Nils Westerboer veröffentlicht „Athos 2643“</a></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/macht-euer-leben-klimafit-in-thueringen-das-koennt-ihr-tun_310527">Macht euer Leben klimafit in Thüringen – Das könnt ihr tun</a></h4>
<h4 class="post-title single-post-title"></h4>
</li>
 	<li>
<h4 class="post-title single-post-title"><a href="https://www.takt-magazin.de/magazin/allen-fluechtlingen-muss-geholfen-werden-liga-thueringen-unterstuetzt-ukraine_310551">Allen Flüchtlingen muss geholfen werden – LIGA Thüringen unterstützt Ukraine</a></h4>
</li>
</ul>
<p>The post <a href="https://www.takt-magazin.de/freizeitausflug/auf-den-hund-gekommen-pawaho-ist-thueringens-erstes-hunde-start-up/18366">Auf den Hund gekommen &#8211; &#8222;pāwaho&#8220; ist Thüringens erstes Hunde-Start-up</a> appeared first on <a href="https://www.takt-magazin.de">t.akt Magazin</a>.</p>
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