EASY EASY kommen nach Erfurt – und bringen weit mehr mit als nur druckvollen Indie-Sound und verschwitzte Clubshows. Die Kölner Band steht längst nicht mehr nur für eingängige Gitarren, große Hooks und euphorischen Live-Exzess, sondern auch für eine klare Haltung: Kultur soll für alle zugänglich bleiben. Mit ihrer „Alles so Leid World Tour 2026“ verlassen EASY EASY bewusst die großen Metropolen und spielen dort, wo Livemusik oft von engagierten Clubs, kleinen Szenen und viel Herzblut getragen wird – in Städten wie Erfurt.
EASY EASY spielen in der Engelsburg Erfurt
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum, gefeierten Festivalauftritten und einer fast durchgehend ausverkauften Headliner-Tour schlagen EASY EASY nun ein neues Kapitel auf. Statt Hamburg, Berlin oder Köln stehen diesmal kleinere Venues und DIY-Locations im Mittelpunkt – Orte, die seit Jahren dafür sorgen, dass Indie-Kultur auch abseits der Großstädte lebt. Für die Band ist das kein nostalgischer Rückschritt, sondern ein bewusstes Statement gegen die zunehmende Elitisierung von Kultur.
Denn EASY EASY wissen selbst, wie wichtig Konzerte in der eigenen Heimat sein können. Viele der Bandmitglieder kommen aus kleineren Städten und erinnern sich noch genau daran, wie besonders es war, wenn gute Bands plötzlich direkt vor der Haustür spielten. Genau dieses Gefühl wollen sie weitergeben: echte Nähe, echte Verbindung und eine große Party, die nicht vom Geldbeutel oder Wohnort abhängt. Bevor EASY EASY am 24. April in Erfurt auf die Bühne gehen, haben wir den fünf Jungs ein paar Fragen gestellt.
Ihr kommt am 24. April in die Engelsburg Erfurt – habt ihr schon Thüringen-Erfahrungen gesammelt oder ist das euer erster richtiger Stopp hier?
Wir haben vor ein paar Jahren schon mal in Thüringen auf einem kleineren Event gespielt. Da standen zwar nicht viele Leute vor der Bühne, aber das Essen vom Grill und das Bier waren umso besser. Wir freuen uns sehr jetzt auch im Rahmen unserer Tour wiederzukommen und dann vor ein paar mehr Leuten zu spielen.
Eure Musik wird oft als „schwitziger Indie-Rock“ bezeichnet – wie wichtig ist euch die Energie, die ihr live auf der Bühne vermittelt? Und wie sorgt ihr dafür, dass die Energie an einem Konzertabend fließt?
Die entsteht im Wechselspiel mit den Leuten, die vor der Bühne stehen. Wenn wir mit Bock auf die Bühne gehen, merken wir sofort, dass das zurückkommt. Und dann schaukelt wir uns mit unseren Fans gegenseitig hoch – das ist eigentlich auch genau das, was uns am Live spielen so Spaß macht.
Welche Rolle spielt Köln als Heimatstadt für eure Musik und euren Sound?
Eine sehr große. Wir lieben Köln und die Menschen hier. In Köln haben wir uns alle kennengelernt und entwickeln unseren Sound hier ständig weiter. Dabei prägen uns auch alle anderen Menschen, mit denen wir Musik machen und unterwegs sind.
Welchen Tipp würdet ihr angespannten Deutschen geben, damit sie EASY EASY werden?
Mehr Arbeitszeitbetrug.
Zur Musik: Welchen Song performt ihr am liebsten live und warum?
Das ändert sich ständig. Oft ist es einfach der neueste Song, den wir gerade geschrieben oder rausgebracht haben. Im Moment spielen wir „Viva Allein“ besonders gern, weil da live viel passiert. Und „Schädel“ ist natürlich, weil sich viele Leute darauf freuen.
Welcher Song hat die deepeste Lyrics und wie ist er entstanden?
Das wird “Alles so leid” sein. Das ist unser erstes und bislang einziges so richtiges Liebeslied. Es geht um die Beziehung von zwei Menschen, der der Anker ist, der einen hält. Wenn alles in der Welt und alles, was darin passiert, an einem zehrt, gibt es diesen einen Ort, an dem man das Gefühl hat, dass es wieder besser werden kann.
An dem Song haben wir lange gemeinsam dran gearbeitet, weil es uns zuerst ein bisschen schwer gefallen ist den richtigen Sound dafür zu finden. Das Ergebnis sind jetzt sogar zwei Versionen. Eine auf dem Album und eine auf dem Deluxe Album und damit sind wir jetzt mega happy.
Warum sollten sich die Thüringer euer Konzert nicht entgehen lassen?
Nächte Tour gibt’s erst 2027 wieder, die Tickets kosten nur 20 Euro und wir haben bock drauf mit euch dumm zu gehen. (P.S.: suchen noch Tipps für gute Kneipen für nach dem Konzert)
Hard Facts:
- „Alles so Leid“ World Tour 2027
- am 24.04.2026 im Kulturzentrum Engelsburg
- Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
- Tickets findet ihr hier…



