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Erfurter Oktoberfest führt bundesweites Ranking an

23. September 2026 • Geschrieben von Dunja Froriep
Das Erfurter Oktoberfest hat gewonnen! Foto: Marco Schmidt

Das Erfurter Oktoberfest belegt in einem bundesweiten Vergleich von 28 Veranstaltungen den ersten Platz. Ausschlaggebend waren vor allem das breite Volksfestangebot, der freie Eintritt und vergleichsweise moderate Preise. Auch mehrere Feste aus Sachsen und Sachsen-Anhalt schaffen es weit nach vorn.

Oktoberfest-Ranking 2026

Wie das Reiseportal kurzurlaub.de mitteilt, erreicht das Erfurter Oktoberfest im „Oktoberfest-Ranking 2026“ 91 von 100 Punkten – und damit den höchsten Wert aller untersuchten Feste. Verglichen wurden die Kosten eines Festwochenendes, das Volksfestangebot, spontane Besuchsmöglichkeiten und die Oktoberfest-Atmosphäre.

Rund 50 Fahrgeschäfte und freier Eintritt

Das Erfurter Fest kombiniert Livemusik und bayerisch geprägte Gastronomie mit rund 50 Schausteller- und Fahrgeschäften. Der Zugang zum Festgelände ist regulär kostenlos. Das Portal kalkulierte für Erfurt mit 13,80 Euro je Maß Bier. Zwei Weißwürste mit Brezel und Senf wurden mit etwa 8,70 Euro kalkuliert. Neben den vergleichsweise niedrigen Kosten floss das große Angebot an Fahrgeschäften positiv in die Wertung ein.

Das Erfurter Oktoberfest 2026 startet bald und macht den Preisabstand zur Münchner Wiesn klar sichtbar. Foto: Hans P. Szyszka

Auch jenseits Thüringens landen mehrere Veranstaltungen aus Mitteldeutschland auf vorderen Plätzen. Das Pichmännel Oktoberfest in Dresden erreicht mit 75 Punkten Platz sechs. Dort kostet die Maß 2026 laut Ranking 12,60 Euro. Der Eintritt beginnt bei 20 Euro, ein Menü mit Brotzeit, halbem Hendl und Dessert kostet 38,50 Euro. Zusätzlich zum Festzelt gibt es einen Indoor-Rummel samt Riesenrad.

Mitteldeutschland mehrfach vorn

Direkt dahinter folgt das Oktoberfest an der Marina Mücheln mit 72 Punkten. Ein Flanierticket kostet 18,55 Euro, ein Sitzplatz 21,84 Euro. Statt eines großen klassischen Rummels stehen Festbetrieb und Oktoberfest-Spiele im Mittelpunkt.Ungewöhnlich ist vor allem die Lage am Geiseltalsee. Das erstmals veranstaltete Hallesche Oktoberfest teilt sich mit 67 Punkten Rang zehn. Freiberg folgt auf einem geteilten 15. Platz, Leipzig erreicht Rang 19 und Zwickau Platz 20. Bei diesen Festen liegt der Schwerpunkt stärker auf Zelt, Musik und Gastronomie. Fehlende klassische Fahrgeschäfte kosteten entsprechend Punkte.

Der Preis wiegt besonders schwer

Die Kosten machen 60 Prozent der Gesamtwertung aus. Berechnet wurde jeweils ein Kurztrip für zwei Personen mit zwei Hotelübernachtungen, vier Maß Bier, zwei typischen Festgerichten und, wo nötig, Eintritt. Zu 20 Prozent fließen außerdem Fahrgeschäfte und Attraktionen ein, spontane Besuchsmöglichkeiten und Atmosphäre fallen dabei weniger ins Gewicht.

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