juLi im Juni – „Sprachspiel“ als diesjähriges Motto
29. Mai 2018 • Geschrieben von
Stefanie Mueller-Durand
Das Festival juLi im Juni hat sich zur Aufgabe gemacht, jungen Autoren die Möglichkeit zu geben, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren.
Es findet jedes Jahr im Juni in Weimar statt, daher der Name „juLi (junge Literatur) im Juni“. Doch hinter dem Namen steckt noch viel mehr: Sommer, Musik, Kreativität und angenehme Festival-Atmosphäre. Autoren, Musiker und literaturbegeisterte Bürger der Stadt Weimar treffen aufeinander und tauschen ihre Gefühle, Ideen und Schriftstücke aus. Bereits seit 16 Jahren wird juLi im Juni von Studenten des Kulturmanagementstudiengangs der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar organisiert. Das diesjährige Programm sieht wie folgt aus: Autoren:- Oliver Mörchel mit gesellschaftskritischen Märchen
- Gorch Maltzen mit „Sträuben“, einer szenischen Lesung mit Beobachtungen über Gesellschaft
- Paula Fürstenberger mit „Familie des geflügelten Tiger“, ein Roman über eine junge Frau, die in der DDR ihren Vater sucht
- Elias Vorpah mit „Der Wortschatz“, einem Roman, der in einer fiktiven Welt spielt, mit dem Wort als Protagonist
- Umme Block – ein Duo aus München, bestehend aus den Musikerinnen Klara Rebers und Leoni Klinger, welche akustischer Musik mit Synthesizern zu einem schwebenden Klang verhelfen
- Hospitale Sexuale – die beiden jungen Musiker Leif-Ascan Weitzel und Johann Zumbült aus Weimar covern mit einer gewissen Ironie Popsongs über Liebe und Sex
- Kontr’acte – ein klassisches Duo, bestehend aus der Oboistin Hannah Baumann und dem Bassisten Vincent Yehudin