Deutsches Naturwunder gesucht: Thüringen auf Platz 2 – Jetzt abstimmen!
Welches Naturwunder ist das schönste in Deutschland? Genau darüber kann aktuell noch abgestimmt werden. Bei der Wahl zum „Naturwunder des Jahres 2026“ stehen neun Naturräume und Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Teilen Deutschlands zur Auswahl. Thüringen ist dabei gleich doppelt vertreten: mit den Saalfelder Feengrotten und der Moorlandschaft Alperstedter Ried.
Zwei Thüringer Naturwunder stehen zur Wahl
Noch bis zum 27. September läuft die Online-Abstimmung der Heinz Sielmann Stiftung. Die Wahl soll außergewöhnliche Naturlandschaften und Geotope in Deutschland stärker in den Fokus rücken. Für Thüringen könnte sie in diesem Jahr besonders spannend werden, denn mit den beiden Nominierten gehen zwei sehr unterschiedliche Orte ins Rennen.
Von der Grotte bis zum Moor
Die Saalfelder Feengrotten dürften vielen Thüringern bereits ein Begriff sein. Was einst ein Alaunschieferbergwerk war, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der bekanntesten touristischen Attraktionen der Region. Besonders auffällig sind die farbenreichen Tropfsteinformationen, die sich im ehemaligen Bergwerk gebildet haben. Laut den Feengrotten gelten sie nach Guinness World Records als die „farbenreichsten Schaugrotten der Welt“.

Für die Feengrotten ist die Nominierung eine Premiere. Erstmals gehören sie zu den Finalisten bei der Wahl zum „Naturwunder des Jahres“. Dabei rückt nicht nur die touristische Attraktion in den Mittelpunkt, sondern auch ihre besondere Untertagewelt und deren geologische Geschichte.
Zwei völlig unterschiedliche Naturwunder
Mit dem Alperstedter Ried steht gleichzeitig eine ganz andere Seite der Thüringer Natur zur Wahl. Statt unter die Erde geht es hier mitten hinein in eine Moorlandschaft. Damit treffen zwei Orte aus demselben Bundesland aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Auf der einen Seite eine durch den früheren Bergbau geprägte Untertagewelt, auf der anderen eine offene Landschaft, deren Bedeutung vor allem im Natur- und Artenschutz liegt.
Feengrotten aktuell auf Platz zwei
Für die Saalfelder könnte es im Rennen um den Titel allerdings noch einmal eng werden. Nach Angaben der Feengrotten liegen sie im aktuellen Zwischenstand auf dem zweiten Platz. Die ebenfalls nominierte Moorlandschaft Alperstedter Ried liege derzeit weiter zurück. Angeführt werde die Abstimmung aktuell von der Teufelsmauer in Sachsen-Anhalt, die sich einen deutlichen Vorsprung erarbeitet habe.
Entschieden ist damit aber noch nichts. Bis zum Ende der Abstimmung bleiben noch einige Wochen. Die Feengrotten hoffen deshalb auf weitere Unterstützung aus Thüringen. Ein Sieg hätte aus Sicht der Verantwortlichen nicht nur symbolischen Wert. Geschäftsführerin Yvonne Wagner sieht darin auch eine Möglichkeit, stärker auf die geologische Bedeutung und den Schutz besonderer Naturräume aufmerksam zu machen und gleichzeitig Thüringen als Reiseziel stärker in den Fokus zu rücken.
Bis zum 27. September abstimmen
Seit 2010 wird die Naturwunderwahl ausgetragen. Eine Jury wählte für die diesjährige Ausgabe aus den eingereichten Bewerbungen neun Finalisten aus. Nun entscheidet das Publikum, welcher davon den Titel erhält.Ob am Ende eine Grotte, ein Moor oder doch ein anderer Naturraum das Rennen macht, liegt also bei den Abstimmenden. Sicher ist bereits: Thüringen hat mit den Saalfelder Feengrotten und dem Alperstedter Ried gleich zwei Chancen auf den Titel. Abgestimmt werden kann noch bis zum 27. September 2026 online über die Heinz Sielmann Stiftung.
Hard Facts:
- Was: Wahl zum „Naturwunder des Jahres 2026“
- Thüringer Kandidaten: Saalfelder Feengrotten & Moorlandschaft Alperstedter Ried
- Abstimmung: Online und kostenlos
- Abstimmungsende: 27. September 2026
- Hier zum Abstimmen: Naturwunder des Jahres 2026
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