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Ob Bunker oder Dachterasse: Tapetenwechsel zeigt andere Seiten von Erfurt

15. Oktober 2026 • Geschrieben von Dunja Froriep
Der Tapetenwechsel findet in Erfurt am 8. November statt. Foto: Anja Feßer

„Es ist einfach ein richtig schöner, cozy Nachmittag zusammen“, schwärmt Antje. Die Projektkoordinatorin ist seit vielen Jahren beim Erfurter „Tapetenwechsel“ dabei. Was einst als Besucherin begann, entwickelte sich für sie schnell zur absoluten Herzensangelegenheit.

Tapetenwechsel kommt am 8. November nach Ilversgehofen

Am 8. November lädt der Erfurter Kulturverein nochson Kulturverein zur zwölften Ausgabe des außergewöhnlichen Formats ein. Diesmal steht der Stadtteil Ilversgehofen im Mittelpunkt der nachbarschaftlichen Entdeckungsreise. Das Ziel bleibt auch bei der neuesten Auflage unverändert: Kunst und Kultur raus aus klassischen Institutionen und direkt in den Alltag der Menschen bringen.

Ein Sonntag, drei Geheimorte

Wie der nochson e.V. mitteilt, verwandeln sich dafür für einen Sonntagnachmittag drei ungewöhnliche Orte im Erfurter Norden in temporäre Bühnen und Galerien. Was genau die Besucherinnen und Besucher erwartet, bleibt bis zum Veranstaltungstag ein wohlgehütetes Geheimnis. Das Line-up aus Live-Musik, Ausstellungen oder Performances wird ebenso wenig vorab verraten wie die genaue Route. Angemeldete Gäste erfahren lediglich wenige Tage vor dem Event per E-Mail ihren individuellen Treffpunkt.

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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer
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Tapetenwechsel bringt Publikum und Kunstschaffende ins Gespräch. Anja Feßer

Das Prinzip der Geheimhaltung ist fester Bestandteil der Reihe: „Es geht einfach darum, sich auf etwas ganz Neues einzulassen, sich überraschen zu lassen und zu schauen: Was kommt da auf mich zu?“, erklärt Antje. „Wir achten auch darauf, dass an jedem Ort ein anderer Touch ist“ – von klassischen Klängen bis hin zu rockigeren Tönen.

Kunst und Kultur ist überall möglich

Ursprünglich 2014 in Leipzig gestartet, holte eine Initiative die Idee 2017 nach Erfurt. Das Erfurter Team erweist sich dabei als besonders experimentierfreudig: Ob Kleingärten, Comicläden, Seifenläden oder gar ein alter Bunker. Bespielt wird, was Räume im Stadtteil hergeben. „Man lernt Erfurt noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Es zeigt, dass eigentlich überall Kunst und Kultur möglich ist. Du brauchst dafür keine krasse Bühne, theoretisch geht das überall“, betont die Projektkoordinatorin.

Zu Fuß von Ort zu Ort

Am 8. November bewegt sich das Publikum in drei moderierten Gruppen nacheinander zu Fuß von Station zu Station durch Ilversgehofen. An jedem Ort steht ein rund 45-minütiges Programm auf dem Plan. Zwischen den Programmpunkten bleibt Zeit für Begegnungen. „Man kommt direkt mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch, weil sie ja unmittelbar vor einem stehen“, so Antje. Für das leibliche Wohl sorgt das ehrenamtliche Team mit selbstgemachten Snacks, Kuchen und Getränken.

Hard Facts:

  • Wann: 8. November, Wo: Ilversgehofen/Erfurt
  • Alle Infos gibts hier
  • Individuelle Fragen beantwortet der Verein unter tapetenwechsel@nochsonverein.de
  • Tapetenwechsel auf Instagram und Facebook

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